Erwin Schrödinger – die vedantische Bewusstseinslehre hinter der Wellenmechanik

Veröffentlicht am 2026-05-18 · 13 Min. Lesezeit

Erwin Schrödinger (1887–1961) ist im Physik-Lehrbuch der Mann der nach ihm benannten Wellengleichung, des berühmten Gedankenexperiments mit der Katze und – etwas weniger bekannt – des Buches What is Life? (1944), mit dem die Molekularbiologie geboren wurde. Was im Physik-Lehrbuch nicht steht: Schrödinger war über mehr als vier Jahrzehnte ernsthafter Schüler der Upanischaden und der Advaita-Vedanta-Philosophie, hielt das individuelle Bewusstsein für eine illusionäre Vervielfachung des einen Bewusstseins und hat diese Auffassung in mindestens vier Büchern öffentlich publiziert. Die historisch entscheidende Pointe: Den ersten Teil seines philosophischen Hauptwerks Meine Weltansicht schrieb er 1925 – ein Jahr vor der Entdeckung der Wellenmechanik. Das vedische Weltbild war die Voraussetzung, nicht die nachträgliche Reflexion. Wer Schrödingers Quantenmechanik aus dem Lehrbuch kennt und seine vedischen Schriften nicht, kennt nicht den Mann, der die Gleichung schrieb.

Wer war Schrödinger?

Geboren am 12. August 1887 in Wien als einziges Kind eines Botanikers und Wachstuchfabrikanten. Studium an der Universität Wien ab 1906, Doktorat 1910 bei Friedrich Hasenöhrl. Ab 1914 Habilitation, Kriegsdienst als Artillerie-Offizier an der italienischen Front. Nach dem Krieg verschiedene Stellen: Jena, Stuttgart, Breslau, schließlich 1921 Professur in Zürich – jene fast schon zehn Jahre dauernde, mathematisch und philosophisch produktive Zeit, aus der die Wellenmechanik hervorging.

1927 wurde Schrödinger als Nachfolger Max Plancks auf den prestigeträchtigsten Lehrstuhl der Berliner Universität berufen, gleichzeitig Mitglied der Preußischen Akademie. 1933 verließ er Berlin aus Protest gegen die Nationalsozialisten und ging über Oxford (Magdalen College) zurück nach Österreich an die Universität Graz (1936). Nach dem Anschluss flüchtete er 1938 erneut – über Italien nach Belgien, schließlich auf Einladung des irischen Premierministers Éamon de Valera nach Dublin, wo er ab 1940 das Dublin Institute for Advanced Studies mit aufbaute und 17 Jahre lang das geistige Zentrum bildete. 1956 Rückkehr nach Wien. Tod am 4. Januar 1961 in Wien an Tuberkulose. Drei Töchter aus drei unterschiedlichen Beziehungen, formelle Ehe seit 1920 mit Annemarie „Anny" Bertel.

1933 Nobelpreis Physik, gemeinsam mit Paul Dirac, „für die Entdeckung neuer fruchtbarer Formen der Atomtheorie" – also für die Wellenmechanik (1926) und die Dirac-Gleichung (1928).

Meine Weltansicht – Teil I, 1925

Im Herbst 1925, im Engadin, schrieb Schrödinger den ersten Teil eines philosophischen Manuskripts, das er „Suche nach dem Weg" nannte. Es war ausdrücklich nicht zur Publikation gedacht – ein persönlicher Rechenschaftsbericht. Schrödinger ließ es in einer Schublade. Er nahm es erst 1960, ein Jahr vor seinem Tod, wieder zur Hand, ergänzte einen zweiten Teil aus seinen späten Jahren und gab beide Texte unter dem Titel Meine Weltansicht heraus (Zsolnay-Verlag, Wien 1961). Wir wissen also genau, was Schrödinger 1925 dachte – aus seinem eigenen, in jenem Jahr niedergeschriebenen Text.

Die Hauptaussage dieses Textes ist klar vedantisch. Schrödinger argumentiert: Das individuelle Bewusstsein, das jedes „Ich" zu haben meint, ist nicht eines unter Milliarden. Es ist das eine Bewusstsein, das durch die Konstruktion der Subjekt-Objekt-Trennung als „mein", „dein", „seines" auftritt. Die Subjekt-Objekt-Trennung selbst ist nach Schrödinger ein methodischer Kunstgriff der wissenschaftlichen Erkenntnis – nicht eine Eigenschaft der Wirklichkeit. Dieselbe Lehre, die in den indischen Upanischaden in der Formel tat tvam asi („Das bist du") seit zweieinhalbtausend Jahren formuliert ist.

Zeitlich entscheidend: Schrödinger schrieb diese Sätze im Herbst 1925. Im Januar 1926 reichte er die erste seiner sechs Mitteilungen Quantisierung als Eigenwertproblem bei den Annalen der Physik ein. Die wellenmechanische Revolution kam aus einem Geist, der die Subjekt-Objekt-Trennung gerade als methodische Konvention durchschaut hatte.

Die Schrödinger-Gleichung (1926) und die Wellenmechanik

Zwischen Januar und Juni 1926 publizierte Schrödinger in vier Mitteilungen die nach ihm benannte Wellenmechanik. Die Idee: Quantenobjekte werden nicht durch klassische Teilchenbahnen, sondern durch eine zeitabhängige Wellenfunktion ψ beschrieben, deren Entwicklung der nach ihm benannten Differentialgleichung folgt. Wenig später bewies Schrödinger selbst die mathematische Äquivalenz seiner Wellenmechanik mit der ein Jahr zuvor von Heisenberg, Born und Jordan entwickelten Matrixmechanik – seither sind beide Formulierungen Ausdruck einer einzigen Theorie.

Schrödinger persönlich war über die Interpretation der Wellenfunktion sein Leben lang unzufrieden. Born hatte 1926 vorgeschlagen, |ψ|² als Wahrscheinlichkeitsdichte zu lesen – Schrödinger lehnte diese Lesart ab. Er hätte die Wellenfunktion lieber als physikalisch reale Schwingung gesehen. Aus dieser Unzufriedenheit entstand 1935 das Gedankenexperiment der Katze.

Schrödingers Katze 1935 – ein Angriff auf die Standarddeutung

In einer Arbeit für die Naturwissenschaften (November 1935, „Die gegenwärtige Situation in der Quantenmechanik") schlug Schrödinger das berühmte Gedankenexperiment vor: Eine Katze sitzt mit einer radioaktiven Probe in einer Kiste. Zerfällt ein Atom innerhalb einer Stunde, schaltet ein Geigerzähler einen Mechanismus, der Blausäure freisetzt; die Katze stirbt. Vor Öffnung der Kiste, so die Standarddeutung, befindet sich das radioaktive Atom in einer Superposition aus „zerfallen" und „nicht zerfallen" – und folglich die Katze in einer Superposition aus „tot" und „lebendig".

Schrödinger wollte mit diesem Bild keine Spukgeschichte erzählen, sondern die Standarddeutung als absurd entlarven. Wenn man die Wahrscheinlichkeits-Interpretation auf makroskopische Objekte ernst nimmt, kommt das heraus. Die spätere Quantenmechanik-Forschung hat darauf zwei Antworten gefunden: Die Dekohärenz-Theorie (Zeh, Zurek, ab den 1970er Jahren) erklärt das Verschwinden der Superposition durch Wechselwirkung mit der Umgebung; die Bewusstseins-Interpretation (von Neumann, Wigner) verlegt den Kollaps in die Beobachtung durch ein bewusstes Subjekt. Für unsere Reihe wichtiger: Schrödingers Katze hat – als physikalisches Argument – die Frage „Was beobachtet?" in den Mittelpunkt der Quantengrundlagen gerückt, wo sie seither ungelöst steht.

What is Life? (1944) – die Geburt der Molekularbiologie

Im Februar 1943 hielt Schrödinger in Dublin an der irischen Royal Academy drei Vorlesungen über die Frage, wie sich Leben aus physikalischen Prinzipien verstehen lasse. 1944 erschienen die Vorlesungen als Buch bei Cambridge University Press unter dem Titel What is Life? The Physical Aspect of the Living Cell. Es ist eines der einflussreichsten kleinen Bücher des 20. Jahrhunderts.

Schrödingers Hauptthese: Das Erbmaterial muss ein aperiodisches Kristall sein – ein hochgeordneter, aber nicht-periodischer Festkörper, dessen Atomanordnung die Erbinformation kodiert. Watson und Crick haben später beide angegeben, dass dieses Buch sie als junge Forscher für die Frage der Erbsubstanz begeistert habe. Maurice Wilkins hat es ebenfalls genannt. Die Doppelhelix der DNA 1953 wurde, in einem direkten geistesgeschichtlichen Faden, durch What is Life? mit angestoßen.

Was in den meisten heutigen Biologie-Lehrbüchern jedoch nicht erwähnt wird: Das Buch endet mit einem Epilog „On Determinism and Free Will", in dem Schrödinger ausdrücklich vedantisch argumentiert. Er stellt fest, dass das individuelle Bewusstsein nicht aus dem materiellen Aufbau des Gehirns folgt, sondern dass die Pluralität der Bewusstseine eine Illusion ist:

„Consciousness is never experienced in the plural, only in the singular. (…) The plural number is only a metaphor, not really applicable. (…) Deus factus sum, ich bin Gott geworden. Diese Aussage stand am Anfang der Vedischen Philosophie und ist auch ihr Endergebnis."
— Erwin Schrödinger, What is Life?, Epilog (1944).

Das ist nicht ein Anhang. Es ist die letzte Aussage des Buchs, das die Molekularbiologie inspiriert hat. Wer What is Life? liest und beim Epilog aufhört, hat das Buch nicht zu Ende gelesen.

Mind and Matter (1958)

1956 hielt Schrödinger an Trinity College, Cambridge, die Tarner Lectures unter dem Titel Mind and Matter. 1958 erschienen sie bei Cambridge University Press als kleines Buch. Schrödinger entfaltet hier das vedische Argument breiter und systematischer als 1944. Die zentralen Thesen:

  • Das Bewusstsein gehört nicht zur Welt der Physik. Es ist nicht ein zusätzlicher Gegenstand neben Atomen und Feldern; es ist das, worin die Welt der Physik überhaupt erst erscheint.
  • Das Gehirn produziert das Bewusstsein nicht. Es ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung dafür, dass das eine Bewusstsein sich in einer bestimmten individuellen Form als „dieses Ich" konstituiert.
  • Die Mehrzahl der Bewusstseine („meine", „deine", „seines") ist eine Konstruktion der Subjekt-Objekt-Trennung. Hinter ihr steht ein und dasselbe Bewusstsein.
  • Die Naturwissenschaft hat sich seit den Griechen das Bild einer „objektivierten Welt" aufgebaut, in der das Subjekt nicht vorkommt. Genau dieses methodische Ausklammern hat das Bewusstseinsproblem erzeugt: Es taucht in der so konstruierten Welt scheinbar nicht auf, weil es schon vorher herausgenommen wurde.
„The over-all number of minds is just one. I venture to call it indestructible since it has a peculiar timetable, namely mind is always now. There is really no before and after for mind. There is only a now that includes memories and expectations."
— Erwin Schrödinger, Mind and Matter, Kap. 4 (1958).

Die vedische Quelle: Upanischaden und Schopenhauer

Schrödingers vedische Lesart hatte zwei Quellen, die sich gegenseitig verstärkten. Die unmittelbar wirkende war Arthur Schopenhauer, dessen Welt als Wille und Vorstellung Schrödinger bereits in der Studienzeit las und der seinerseits ausdrücklich auf die – damals neu in europäischen Übersetzungen verfügbaren – Upanischaden Bezug nahm. Die ältere Quelle waren die Upanischaden selbst, die Schrödinger zunächst in Paul Deussens deutscher Übersetzung las, später teilweise auch im Sanskrit-Original (er lernte Sanskrit in den 1920er Jahren so weit, dass er einzelne Passagen prüfen konnte; ein flüssiger Sanskrit-Leser ist er nie geworden).

Die zentrale Formel der frühen Upanischaden, die Schrödinger immer wieder zitiert, ist tat tvam asi: „Das bist du" – die Identität von atman (individuelles Selbst) und brahman (universelles Selbst). Schrödinger las das nicht als religiöse Glaubensaussage, sondern als empirische philosophische Beobachtung: Wenn ich aufmerksam in den Begriff „Bewusstsein" hineinsehe, finde ich keine Mehrzahl, sondern Singular.

Walter Moore hat in seiner wissenschaftshistorischen Standardbiographie Schrödinger: Life and Thought (Cambridge University Press, 1989) im Detail rekonstruiert, wie zentral diese vedische Linie für Schrödingers gesamtes Lebenswerk war. Sie ist nicht ein Hobby neben der Physik, sondern die durchgehende Tiefenschicht, in der Schrödinger Physik überhaupt tat.

Position im Pattern

Schrödinger ist der erste Fall in unserer Reihe, der nach 1906 lebt und arbeitet – und er zeigt eine andere Variante des Musters als die vor-1906er-Generation. Maxwell und Kelvin konnten ihre Theologie öffentlich in offiziellen Lectures vortragen. Schrödinger konnte das auch noch – What is Life?, Mind and Matter, Meine Weltansicht sind alle bei Cambridge University Press bzw. großen Wiener Verlagen erschienen, mit Nobelpreis-Imprimatur. Aber die Rezeption hat sich gewandelt: Die Texte werden in der Physikgeschichte als „die philosophischen Schriften" abgetrennt vom „eigentlichen Werk" behandelt. Es gibt eine Schrödinger-Doppelseite: Wellenmechanik in den Physik-Lehrbüchern, Vedanta in den philosophischen Anthologien – und beide Hälften treffen sich kaum.

Damit ist Schrödinger eine Brücke zwischen zwei Phasen:

  • Vor ihm: Kepler, Boyle, Newton, Faraday, Maxwell, Kelvin – die theologisch-spirituelle Hälfte wird aus dem Schulbuch gestrichen, war aber im Original öffentlich.
  • Bei ihm und nach ihm: Jung und Pauli entwickeln eine private Korrespondenz-Sprache; Schrödinger publiziert weiter offen, aber wird editorial getrennt rezipiert; Wigner macht das Bewusstseinsthema 1961 wieder physikalisch sprechbar; Dürr und Josephson stehen explizit in dieser Linie.

Die historische Pointe – 1925, nicht 1944

Wenn diese Reihe einen einzigen exemplarischen Befund hat, dann diesen: Schrödingers Vedanta-Manifest stand 1925 fertig, ein Jahr vor der Wellenmechanik. Die populäre Erzählung – ein erfolgreicher Quantenphysiker wendet sich im Alter weichen Spätthemen zu – ist historisch falsch. Es war umgekehrt. Das vedische Weltbild war Voraussetzung, der epochale physikalische Durchbruch ein Jahr später war Ausdruck. Wer Schrödingers Quantenmechanik verstehen will, kommt an dieser Reihenfolge nicht vorbei.

Dasselbe Muster sehen wir bei Faraday (die theologische Annahme der Einheit der Schöpfung steht vor der experimentellen Suche nach der Einheit der Kräfte) und bei Maxwell (die presbyterianische Schöpfungstheologie steht vor der mathematischen Synthese von Elektrizität, Magnetismus und Licht). Die Physik wird auf einem philosophisch-theologisch bereits eingerichteten Grund getrieben. Das Lehrbuch tut, als sei das umgekehrt.

Was bleibt

  • Schrödinger ist nicht „auch" Vedantist gewesen. Die vedische Lesart ist die Tiefenstruktur, in der er die Quantenmechanik formuliert hat. Wer sie weglässt, bekommt eine andere Schrödinger-Geschichte, nicht die historische.
  • Die Singular-Aussage ist physikalisch ernst zu nehmen. „The total number of minds in the universe is one" ist nicht spirituelle Pose, sondern Schrödingers reflektierte Antwort auf die Grundlagenfrage „Wer beobachtet den Quantenkollaps?", die seit der Katze 1935 ungelöst im Raum steht. Wigner hat 1961 dieselbe Frage in einer anderen Sprache aufgegriffen.
  • What is Life? hat zwei Hälften. Das aperiodische Kristall hat die Molekularbiologie begründet. Der Epilog hat eine zweite Linie eröffnet – die zu Penrose, Hameroff und der heutigen Quanten-Bewusstseinsforschung führt. Beide Hälften gehören zum selben Buch und zum selben Argument.
  • Brücke vom Pauli/Jung-Privatraum zur Öffentlichkeit.Jung und Pauli sprechen über Synchronizität und unus mundus in einer fast nur posthum bekannten Korrespondenz. Schrödinger publiziert seine Variante des gleichen Themas im Hauptstrom der Cambridge University Press – aber die Rezeption trennt es vom „eigentlichen Werk". Das ist eine andere Form von Marginalisierung als bei Pauli (privat) oder bei Lucadou (Förderung gestrichen), aber sie führt zum selben Ergebnis: aus dem öffentlichen Bildungskanon ausgeblendet.
  • Position in der Pattern-Reihe. Schrödinger ist der erste vollständig nach-1906 lebende Fall in unserer Reihe. KeplerBoyleNewtonFaradayMaxwellKelvin bilden die vor-1906-Generation, mit jeweils editorial entfernten Hälften. Schrödinger bildet zusammen mit Jung, Pauli, Wigner, Dürr und Josephson die nach-1906-Linie, in der die spirituelle Hälfte zwar weiter geschrieben, aber editorial vom „eigentlichen Werk" getrennt rezipiert wird. Mehr zum institutionellen Hintergrund in unserem Beitrag Mediumschaft und Macht.

Schrödinger einzubeziehen bedeutet nicht, die Wellenmechanik anders zu beurteilen. Es bedeutet, sie in dem Geist zu lesen, in dem ihr Verfasser sie 1926 niedergeschrieben hat – im Geist eines Mannes, der schon ein halbes Jahr vorher in einem Engadiner Sommerfrische-Manuskript notiert hatte, das individuelle Ich sei eine grammatikalische Vervielfachung des einen Bewusstseins. Wer das mit zurückbringt, liest den historischen Schrödinger – und sieht zugleich, dass die heutige Physik-Bewusstseins-Frage nicht eine moderne Verlegenheit ist, sondern dass der Quantenpionier selbst sie als seine Frage betrachtet hat.

Quellen

  • Walter Moore: Schrödinger: Life and Thought. Cambridge University Press 1989 – die wissenschaftshistorische Standardbiographie mit ausführlicher Behandlung der Vedanta-Linie.
  • Erwin Schrödinger: Meine Weltansicht. Zsolnay, Wien 1961 (Teil I: Engadin 1925; Teil II: Alpbach/Wien 1960). Englisch: My View of the World, Cambridge University Press 1964.
  • Erwin Schrödinger: What is Life? The Physical Aspect of the Living Cell. Cambridge University Press 1944 (Dubliner Vorlesungen 1943).
  • Erwin Schrödinger: Mind and Matter. Cambridge University Press 1958 (Tarner Lectures, Trinity College Cambridge 1956).
  • Erwin Schrödinger: Nature and the Greeks. Cambridge University Press 1954 (Shearman Lectures, University College London 1948).
  • Erwin Schrödinger: Die gegenwärtige Situation in der Quantenmechanik. Die Naturwissenschaften 23, 1935 (drei Folgen) – mit der Katze.
  • Erwin Schrödinger: Quantisierung als Eigenwertproblem. Annalen der Physik (4), Bd. 79, 1926 (vier Mitteilungen).
  • Michel Bitbol & Olivier Darrigol (Hrsg.): Erwin Schrödinger: Philosophy and the Birth of Quantum Mechanics. Editions Frontières, Gif-sur-Yvette 1992.
  • Michel Bitbol: Schrödinger's Philosophy of Quantum Mechanics. Kluwer, Dordrecht 1996.
  • Paul Deussen: Sechzig Upanischad's des Veda. Brockhaus, Leipzig 1897 – die Schrödinger zugängliche deutsche Standardübersetzung.