Michael Faraday – Sandemanianer-Prediger und Erfinder der Feldtheorie

Veröffentlicht am 2026-05-18 · 12 Min. Lesezeit

Michael Faraday (1791–1867) ist im Schulbuch der autodidaktische Buchbinder-Lehrling, der zum Entdecker der elektromagnetischen Induktion wurde, ohne je eine Universität besucht zu haben – die Verkörperung des britischen Selfmade-Wissenschaftlers des 19. Jahrhunderts. Was im Schulbuch nicht steht: Faraday war über fünf Jahrzehnte aktives, später dreimal als Ältester gewähltes Mitglied der Sandemanianer, einer winzigen, streng biblizistischen Londoner Hauskirche. Er hielt regelmäßig Andachten, predigte sonntags und glaubte mit der Schlichtheit eines puritanischen Handwerkers, dass die Welt von einem einzigen Gott geschaffen sei – und dass diese Einheit Gottes die Einheit der Natur erzwinge. Genau dieser theologische Antrieb ist die Tiefenschicht seiner Feldphysik. Geoffrey Cantor hat 1991 in der maßgeblichen wissenschaftshistorischen Monographie diese Verbindung detailliert rekonstruiert. Im Physik-Lehrbuch erscheint sie bis heute nicht.

Wer war Faraday?

Geboren am 22. September 1791 in Newington Butts (heute Southwark, London) als drittes von vier Kindern eines Hufschmieds. Die Familie lebte in bitterer Armut; Phasen, in denen ein einziges Brot eine Woche reichen musste, sind aktenkundig. Schulbildung blieb minimal: lesen, schreiben, einfache Rechnung. Mit 13 Jahren begann Faraday als Botenjunge in der Buchhandlung George Riebau in Marylebone; mit 14 Jahren wurde er dort zum Buchbinder-Lehrling. Während er die Bücher band, las er sie – darunter Jane Marcets Conversations on Chemistry (1806) und den vierzehnten Band der Encyclopaedia Britannica mit dem Eintrag „Electricity" von James Tytler. Aus dieser Eigeninitiative wurde der Beginn einer wissenschaftlichen Laufbahn.

1812 schenkte ein Kunde der Buchhandlung Faraday Karten für die Vorlesungen Sir Humphry Davys an der Royal Institution – des damals berühmtesten Chemikers Großbritanniens. Faraday machte sich 300 Seiten Notizen, sandte sie gebunden an Davy, bewarb sich um eine Anstellung – und wurde im März 1813 als Davys Laborassistent eingestellt. Aus dem Assistenten wurde der Nachfolger: 1825 Director of the Laboratory, 1833 Fullerian Professor of Chemistry. 54 Jahre lang, bis zu seinem Tod 1867, blieb Faraday an der Royal Institution.

Die Sandemanianer: eine winzige, strenge Bibelgemeinde

Die Sandemanianer – in Schottland und Nordengland auch Glasiten genannt nach ihrem Gründer John Glas (1695–1773) – waren eine im 18. Jahrhundert aus der schottischen Kirche entstandene Freikirche. Theologisch waren sie streng biblizistisch und kongregationalistisch: kein bezahlter Klerus, vollständiger Konsens aller Mitglieder über jede Glaubensaussage, wöchentliches Liebesmahl (agape), Fußwaschung als Gemeinde-Akt, Brüderkuss am Sonntag, gemeinsames Mahlzeit-Halten. Politisch hielten sie sich aus weltlichen Affären heraus, leisteten keine Militärdienste, mieden Eide, akzeptierten keine Reichtumssymbole.

In London bestand die Gemeinde Mitte des 19. Jahrhunderts aus vielleicht hundertfünfzig Mitgliedern, die sich im kleinen Bethaus am Paul's Alley, später in der Barbican, sonntags versammelten. Faradays Familie gehörte über drei Generationen dazu; sein Onkel Robert Faraday war Ältester. Trotz dieser familiären Tradition musste jeder Sandemanianer ein eigenständiges, öffentliches Bekenntnis ablegen, bevor er Mitglied wurde – Faraday tat das am 15. Juli 1821, einen Monat nach seiner Heirat mit Sarah Barnard (deren Familie ebenfalls Sandemanianer war).

Drei Mal in seinem Leben wurde Faraday in das ehrenamtliche Amt eines Ältesten berufen: 1840–1844, dann 1844 für mehrere Wochen ausgeschlossen (siehe unten), wieder 1860–1864. Die Pflichten umfassten regelmäßiges Predigen, das Vorlesen der Schrift in der Andacht, Hausbesuche bei kranken Mitgliedern und die gemeinsame Leitung der Gemeinde. Die Predigten Faradays sind teilweise erhalten – etwa achtzig Manuskripte in seiner Handschrift liegen heute in der Royal Institution und in der Wellcome Library.

Die theologische Wurzel der Feldphysik

1991 hat der Wissenschaftshistoriker Geoffrey Cantor in seiner Monographie Michael Faraday: Sandemanian and Scientist die These ausgearbeitet, die heute in der Faraday-Forschung Konsens ist: Faradays sandemanianische Theologie war keine Privatangelegenheit neben seiner Physik, sondern deren strukturelles Fundament. Drei Linien sind besonders deutlich.

Erstens: die Einheit der Naturkräfte. Faraday hat über Jahrzehnte hartnäckig nach Verbindungen zwischen Kräften gesucht, die seine Zeitgenossen als getrennt ansahen. Elektrizität und Magnetismus verband er 1831 mit der Entdeckung der elektromagnetischen Induktion. Magnetismus und Licht verband er 1845 mit der Entdeckung der nach ihm benannten Faraday-Rotation (eine magnetische Drehung der Polarisationsebene). Er versuchte zeitlebens auch, Gravitation experimentell mit Elektrizität zu verbinden – allerdings vergeblich. Die Vermutung, dass alles miteinander zusammenhängen müsse, ist nicht aus den Daten gewonnen; sie war Voraussetzung. Cantor zeigt, dass Faraday diese Voraussetzung mehrfach explizit theologisch begründet hat: Wenn Gott einer ist, muss seine Schöpfung einheitlich sein – und entsprechend müssen die Kräfte ineinander überführbar sein.

Zweitens: das Feld als ontologische Wirklichkeit. Faraday war der erste, der ernsthaft die Idee verfolgte, dass nicht die Teilchen, sondern das Feld zwischen ihnen das physikalisch Reale sei. Die berühmten „Kraftlinien" (lines of force) waren für ihn keine bloße Visualisierung, sondern eine reale, raumdurchziehende Struktur. Wo die cartesianisch-newtonianischen Zeitgenossen den Raum als leeres Behältnis dachten, in dem isolierte Teilchen über eine unanschauliche Fernwirkung aufeinander einwirken, sah Faraday ein kontinuierliches, den ganzen Raum erfüllendes Gewebe von Kraftlinien – die anschauliche Eisenfeilspäne-Geometrie um einen Magneten, ins Dreidimensionale und Universale fortgesetzt. Diese Position war damals philosophisch ungewöhnlich und wurde von vielen Zeitgenossen als „metaphysisch" abgelehnt. Cantor argumentiert: Faraday konnte dieser Idee deshalb so souverän gegen den Mainstream folgen, weil sein theologisches Welt-Bild eine Tiefenstruktur kannte, die durch das Sichtbare hindurchwirkt. Gott durchwirkt seine Schöpfung. Das Feld durchwirkt den Raum. Die Allgegenwart Gottes hatte in Faradays Physik ein physikalisches Echo gefunden: das überall vorhandene, alles durchziehende Feld.

Drittens: der Vorrang der Fakten vor der Spekulation. Faraday hat zeitlebens betont, dass er nur experimentell gesicherten Tatsachen vertraut. Diese fast übertriebene Faktentreue – Cantor nennt sie „Inductivism" – hat eine sandemanianische Wurzel: Die Sandemanianer waren strikte Literalisten in der Bibelauslegung. Was geschrieben steht, gilt; was darüber hinaus spekuliert wird, ist Menschenwerk. Faraday hat diese hermeneutische Haltung wortgleich auf die Natur übertragen: Was das Experiment zeigt, gilt; was darüber hinaus spekuliert wird, ist Menschenwerk. Die Strenge, mit der Faraday auf experimenteller Evidenz bestand, ist nicht trotz, sondern wegen seiner Frömmigkeit.

„The book of nature, which we have to read, is written by the finger of God."
— Michael Faraday, zitiert nach Cantor, Michael Faraday: Sandemanian and Scientist, 1991.

Die wissenschaftliche Hauptarbeit

Eine knappe Liste, was Faraday in die Physik eingeführt hat – ohne die theologische Lesart, nur das nackte Material:

  • 1821: erste elektromagnetische Rotation – die früheste Funktionsvariante eines Elektromotors.
  • 1823: Verflüssigung von Chlor und mehreren weiteren Gasen.
  • 1825: Entdeckung des Benzols.
  • 1831: elektromagnetische Induktion – die Grundlage aller Generatoren, Transformatoren und elektromechanischen Energieerzeugung.
  • 1833/34: Faradays Gesetze der Elektrolyse; Einführung der Begriffe Ion, Anion, Kation, Anode, Kathode, Elektrode (in Beratung mit William Whewell).
  • 1845: Faraday-Effekt (Drehung der Polarisationsebene des Lichts durch ein Magnetfeld) – die erste experimentelle Brücke zwischen Magnetismus und Licht. Im selben Jahr Entdeckung des Diamagnetismus.
  • Konzept der magnetischen Kraftlinien, des elektrischen Feldes, des magnetischen Feldes als physikalische Realitäten – die Vorgabe, die Maxwell ab den 1850er Jahren mathematisch formalisieren wird.
  • Royal-Institution-Weihnachtsvorlesungen ab 1825 – die berühmteste populärwissenschaftliche Vortragsreihe Großbritanniens, bis heute jährlich gehalten. Die Chemical History of a Candle (1860) gehört zu den meistgelesenen Wissenschaftsbüchern aller Zeiten.

Faraday und Maxwell

Die intellektuelle Linie zwischen Faraday und James Clerk Maxwell ist eine der direktesten in der Geschichte der Physik – und sie ist im 19. Jahrhundert öffentlich vollzogen worden. Maxwell, dreissig Jahre jünger als Faraday, traf ihn mehrfach in der Royal Institution. In dem Vorwort zur Treatise on Electricity and Magnetism (1873) schreibt Maxwell, sein gesamtes Werk sei der Versuch, „Faradays Ideen in mathematische Form zu bringen". Die Kraftlinien, die Faraday rein experimentell-anschaulich beschrieben hatte, werden bei Maxwell zu Vektor-Feldern. Die Vermutung, dass Licht ein elektromagnetisches Phänomen sei – bei Faraday eine Andeutung am Rande –, wird bei Maxwell zur abgeleiteten Voraussage der Lichtgeschwindigkeit aus elektromagnetischen Konstanten.

Was diese Linie besonders interessant macht: Beide Männer waren tief gläubige Christen, beide sahen die Einheit der Naturkräfte als naturgemäße Folge der Einheit des Schöpfers, und beide haben diese Voraussetzung öffentlich nicht versteckt. Faraday als Sandemanianer-Ältester, Maxwell als evangelikaler Presbyterianer. Mit ihrem Tod – Faraday 1867, Maxwell 1879 – endet diese Selbstverständlichkeit. Die Generation nach ihnen kann Glauben und Physik noch zusammen denken (siehe Oliver Lodge, Lord Rayleigh, J. J. Thomson); aber die Generation danach nicht mehr ohne Karriere-Risiko.

Der vorübergehende Ausschluss 1844

Eine biographische Episode, die zeigt, wie ernst Faraday den Sandemanianer-Glauben nahm: Am Ostersonntag 1844, am Ende seiner ersten Ältesten-Periode, verfehlte Faraday das obligatorische sonntägliche Liebesmahl (agape) der Sandemanianer-Gemeinde – er war im Umfeld einer königlichen Veranstaltung gebunden. Für die Sandemanianer war das Versäumen des sonntäglichen Abendmahls ohne triftigen Grund (Krankheit oder Reise) ein schweres Vergehen. Vor die Gemeinde geladen, verteidigte Faraday zunächst seine Entscheidung; dieses Auftreten wurde als mangelnde Demut gegenüber den Glaubensregeln gewertet, und die Gemeinde schloss ihn für mehrere Wochen aus. Faraday akzeptierte den Ausschluss ohne Protest, kehrte nach einer förmlichen Wiederversöhnung in die Gemeinde zurück und wurde später erneut zum Ältesten gewählt. Eine peripher wirkende Episode – aber sie zeigt: Faraday hat seinen Glauben nicht als rhetorische Garnitur betrieben, sondern als rechtsverbindliche Lebensform.

In dieselbe Linie gehören seine bekannten Weigerungen:

  • Ablehnung der Mitgliedschaft im Royal Society Council, später auch der Präsidentschaft der Royal Society (1858).
  • Ablehnung des Ritterschlags (mehrfach angeboten; Faraday wollte „Mr. Faraday" bleiben).
  • Ablehnung des Auftrags zur Entwicklung chemischer Kampfstoffe für den Krim-Krieg 1853 – mit der Begründung, dass solche Forschung gegen seine Glaubensgrundsätze verstoße. (Faraday war noch fähig, dem britischen Militär die theoretische Realisierbarkeit zu bestätigen – beteiligte sich aber nicht an der Entwicklung.)
  • Ablehnung einer Bestattung in der Westminster Abbey 1867 zugunsten eines schlichten Grabes auf dem Highgate Cemetery (sandemanianische Abgrenzung von Staatskirchen-Pomp).

Die ausgelassene Hälfte

Wer heute Faraday im Physik-Lehrbuch nachschlägt, findet die Induktion, die Elektrolyse-Gesetze, die Kraftlinien, vielleicht den Faraday-Käfig und den Faraday-Effekt. Die Sandemanianer-Mitgliedschaft erscheint, wenn überhaupt, als folkloristische Note: „der fromme Faraday". Was systematisch fehlt: die theologische Vorbedingung der Feldphysik. Cantor hat 1991 mit philologischer Sorgfalt durchgerechnet, in wie vielen Faraday-Vorträgen und Korrespondenz-Texten die Einheit der Naturkräfte explizit mit der Einheit des Schöpfers verknüpft wird – das Ergebnis ist eine vierstellige Zahl von Belegstellen.

Faraday hat selbst öffentlich gesagt, er trenne Glauben und Wissenschaft. In einer berühmten Lecture an der Royal Institution 1854 betonte er, religiöse und wissenschaftliche Aussagen seien „unterschiedliche Sphären". Cantor zeigt aber zugleich, dass diese Trennungs-Rhetorik selbst sandemanianisch motiviert war: Die Sandemanianer hielten Glaubens- und Naturerkenntnis für epistemologisch unabhängig (man kann das eine nicht aus dem anderen ableiten) – aber sie hielten beide für Ausdruck derselben einen göttlichen Wirklichkeit. Faraday hat also die Trennung als methodische Disziplin gepflegt, ohne die metaphysische Einheit aufzugeben. Das Schulbuch hat die Trennung übernommen und die Einheit gestrichen.

Was bleibt

  • Faraday ohne Sandemanianer ist nicht der historische Faraday. Die Quellenlage (Cantor 1991, Frank James' Briefe-Edition 1991–2011, die erhaltenen Predigt-Manuskripte) ist eindeutig. Das Schulbuch-Bild des „autodidaktischen Genies, das nebenbei religiös war", ist eine selektive Konstruktion.
  • Die Feldidee ist theologisch grundiert. Nicht in dem Sinn, dass sie ohne Theologie nicht möglich wäre – Maxwell wird sie säkular formalisieren –, sondern in dem Sinn, dass ihr historischer Aufstieg bei Faraday an einer theologischen Voraussetzung hängt: an der Annahme einer unterhalb der Phänomene wirksamen einheitlichen Wirklichkeit. Wer die theologische Wurzel kappt, bekommt eine andere Geschichte der Physik – aber nicht die wahre.
  • Linie zu Maxwell.Maxwells eigene theologische Grundannahme – die Welt sei einheitlich, weil von einem einheitlichen Mind geschaffen – ist eine direkte Fortsetzung der sandemanianischen Voraussetzung. Die wichtigsten Maxwell-Gleichungen entstehen aus Faradays Bildern. Das gemeinsame Fundament ist Theologie, nicht Empirie.
  • Die Pattern-Reihe vollständig. Mit Faraday haben wir den vierten klassischen Fall: Kepler (Astrologie), Newton (Alchemie, Antitrinitarismus), Faraday (Sandemanianer), Maxwell (presbyterianische Schöpfungstheologie). Vier Generationen, vier konfessionelle Hintergründe – aber dasselbe institutionelle Schicksal: alle vier kommen ohne ihre theologische Tiefenschicht ins Schulbuch.
  • 1867 als Endpunkt. Mit Faradays Tod 1867 verliert die Royal Institution ihren prominentesten Brückenbauer zwischen Glauben und Physik. Tyndalls Belfast Address 1874 wird wenige Jahre später zur offiziellen Distanzierung der Royal Society von solchen Verbindungen – ein Wendepunkt, der zu unserem geplanten Beitrag über die institutionelle Marginalisierung seit 1906 hinführt. Mehr zum institutionellen Hintergrund in unserem Beitrag Mediumschaft und Macht.

Faraday lesen, wie er gewesen ist, heißt nicht, die Induktion oder die Kraftlinien anders zu beurteilen. Es heißt, sie in dem Bewusstsein zu lesen, dass ihr Entdecker sie im Rahmen einer einheitlichen Schöpfungsordnung gedacht hat – einer Ordnung, in der die Trennung zwischen physikalischer Realität und geistiger Wirklichkeit fließend war. Genau diese Trennung wieder durchlässig zu machen, ist Gegenstand der heutigen Quantenphysik und Bewusstseinsforschung; siehe unsere Beiträge zu Eugene Wigner, Hans-Peter Dürr und Brian Josephson.

Quellen

  • Geoffrey Cantor: Michael Faraday: Sandemanian and Scientist. A Study of Science and Religion in the Nineteenth Century. Macmillan, Basingstoke 1991 – die maßgebliche wissenschaftshistorische Monographie zum Thema.
  • L. Pearce Williams: Michael Faraday: A Biography. Basic Books, New York 1965 – die ältere wissenschaftliche Standardbiographie.
  • Frank A. J. L. James (Hrsg.): The Correspondence of Michael Faraday. 6 Bände, IEE / IET, London 1991–2012 – kritische Gesamtausgabe der Briefe.
  • Frank A. J. L. James: Michael Faraday: A Very Short Introduction. Oxford University Press 2010.
  • David Gooding & Frank A. J. L. James (Hrsg.): Faraday Rediscovered. Essays on the Life and Work of Michael Faraday, 1791–1867. Macmillan, London 1985.
  • John Hedley Brooke: Science and Religion. Some Historical Perspectives. Cambridge University Press 1991 – mit Kapitel zu Faraday im Kontext der viktorianischen Physik-Theologie.
  • Michael Faraday: Experimental Researches in Electricity. 3 Bände, Taylor & Francis, London 1839–1855 – Hauptwerk; Originalpublikationen seiner experimentellen Arbeiten.
  • Michael Faraday: A Course of Six Lectures on the Chemical History of a Candle. Griffin, London 1861 (zahlreiche Auflagen).
  • Predigt-Manuskripte Faradays: Royal Institution Archives (London), Wellcome Library (London).