Isaac Newton (1642–1727) ist im Schulbuch der Mann der drei Bewegungsgesetze, des Gravitationsgesetzes und der Principia Mathematica von 1687 – einer der Gründerväter der modernen Naturwissenschaft. Im historischen Original ist er auch etwas anderes: Alchemist über fast drei Jahrzehnte, antitrinitarischer Theologe in der Tradition des Arianismus, Studierender der prophetischen Bücher Daniel und Offenbarung, Rekonstrukteur der Geometrie des salomonischen Tempels. Diese zweite Hälfte seines Werkes – nach heutiger Schätzung umfangreicher als seine physikalisch-mathematische – wurde nach seinem Tod von Cambridge und der Royal Society über zweihundert Jahre lang weggeschlossen. Erst eine Versteigerung bei Sotheby's 1936 und ein berühmt gewordener Vortrag von John Maynard Keynes 1946 brachten sie zurück ins Licht.
Wer war Newton?
Geboren am 25. Dezember 1642 (julianisch) in Woolsthorpe Manor in Lincolnshire, drei Monate nach dem Tod seines Vaters. Ab 1661 Trinity College, Cambridge; 1668 Magister; 1669 mit nur 26 Jahren Lucasian Professor of Mathematics – als Nachfolger Isaac Barrows. Diesen Lehrstuhl behielt er bis 1701, danach Master of the Royal Mint in London, 1703–1727 Präsident der Royal Society, 1705 von Queen Anne zum Ritter geschlagen. Beerdigt in der Westminster Abbey mit allen staatlichen Ehren.
Eine biographische Eigentümlichkeit, die später wichtig wird: Cambridge-Fellows mussten sich nach einer bestimmten Zeit zum Priester der Anglikanischen Kirche weihen lassen. Newton bat 1675 um eine Sonderausnahme – und Karl II. erließ per royal warrant für den Lucasian Professor eine dauerhafte Befreiung von dieser Pflicht. Newton hat diese Ausnahme nie öffentlich begründet. Wir wissen heute, warum: Hätte er die anglikanische Glaubensformel unterschreiben müssen, hätte er seinen Anti-Trinitarismus verraten – und seine akademische Karriere wäre beendet gewesen.
Der alchemistische Lebensentwurf (etwa 1666–1696)
Newton begann sich in den späten 1660er Jahren mit der Alchemie zu beschäftigen. Aus den ersten Lese- und Exzerpierversuchen wurde innerhalb weniger Jahre ein eigenes Laboratorium hinter seinen Räumen im Trinity College. Sein Diener Humphrey Newton (kein Verwandter) berichtete später, das Feuer im Ofen sei oft Wochen lang nicht ausgegangen; Newton habe zwischen Februar und Mai sowie September und März am intensivsten experimentiert und sei manchmal nur drei oder vier Stunden pro Nacht zu Bett gegangen.
Die Schätzungen zum Umfang dieser Arbeit kommen aus den heutigen Editions-Projekten. Allein die alchemistischen Manuskripte umfassen rund eine Million Wörter in Newtons eigener Handschrift – mehr als die Principia, die Opticks und seine mathematischen Hauptschriften zusammen. Newton las und exzerpierte die gesamte hermetische Tradition: die Tabula Smaragdina des Hermes Trismegistus, die Schriften des Michael Maier, des Eirenaeus Philalethes (George Starkey), des Michał Sędziwój (Sendivogius), Jakob Böhme, die Atalanta fugiens, die Rosenkreuzer-Manifeste.
Newton suchte nicht das Gold der Marktschreier. Er suchte den lapis philosophorum als Schlüssel zu einer einheitlichen Naturordnung, in der Geist und Materie nicht getrennt waren. In einem berühmten Manuskript-Fragment, dem Index Chemicus, hat er über 5.000 alchemistische Begriffe systematisch katalogisiert und ineinander übersetzt. Er signierte einige seiner alchemistischen Schriften mit dem Pseudonym Jeova Sanctus Unus – ein exaktes Anagramm seines latinisierten Namens Isaacus Neuutonus (im Latein des 17. Jahrhunderts sind I/J und U/V austauschbar) und zugleich eine theologische Aussage: „Jehova, der einzige Heilige" – der eine, ungeteilte Gott.
Die Brücke zur Gravitation
Die alchemistische Linie hat über Newtons Privatleben hinaus eine wissenschaftshistorisch entscheidende Wirkung gehabt, auf die Betty Jo Teeter Dobbs in The Janus Faces of Genius. The Role of Alchemy in Newton's Thought (Cambridge 1991) systematisch aufmerksam gemacht hat: Die zeitgenössische cartesianische Mechanik hielt eine Wechselwirkung über den leeren Raum hinweg – eine Fernwirkung – für physikalisch undenkbar. Materie konnte nach Descartes nur durch direkten Stoß auf andere Materie wirken, wie Billardkugeln; alles andere galt als unnatürlich, als Rückfall in die mittelalterliche Scholastik mit ihren qualitates occultae, den „verborgenen Eigenschaften" der Stoffe.
Genau diese cartesianische Position hat Newton mit dem Gravitationsgesetz der Principia Mathematica (1687) öffentlich widerlegen müssen: Die Sonne zieht die Erde über 150 Millionen Kilometer hindurch an, ohne ein vermittelndes mechanisches Medium; zwei Massen wirken über den leeren Raum aufeinander durch eine mathematisch genau beschreibbare, aber physikalisch unsichtbare Kraft. Diese Konzeption war für Newtons cartesianische Zeitgenossen ein Skandal; Leibniz hat ihm die Annahme einer Fernwirkung als Rückfall in den hermetischen Aberglauben vorgeworfen, in der berühmten Leibniz-Clarke-Korrespondenz 1715–1716 sogar mit theologischen Argumenten.
In Newtons eigener Selbstwahrnehmung war es das Gegenteil. Durch drei Jahrzehnte alchemistischer Lektüre und Laborarbeit war er mit der hermetischen Konzeption unsichtbarer anziehender und abstoßender Sympathien zwischen Substanzen vertraut. Die qualitates occultae der alchemistischen Tradition – die nicht-mechanisch übertragenen Anziehungen und Abstoßungen, die in den hermetischen Werkstätten seit Jahrhunderten als Voraussetzung gedacht worden waren – waren das geistige Trainingsfeld, auf dem Newton die methodische Sicherheit fand, die Gravitations-Fernwirkung gegen den cartesianischen Mainstream zu setzen. Ohne die Alchemie hätte er das Gravitationsgesetz vermutlich nicht in dieser Form formuliert. Dobbs' These ist heute in der seriösen Newton-Forschung Konsens. Sie ist im Schulbuch nicht angekommen.
Die theologische Häresie
Parallel zur Alchemie – und auf etwa demselben Umfang oder größer – lief Newtons private theologische Forschung. Sein Schlüsseltext, An Historical Account of Two Notable Corruptions of Scripture, den er um 1690 an John Locke schickte, ist eine textkritische Analyse von zwei Stellen im Neuen Testament (1. Johannes 5,7 und 1. Timotheus 3,16), die für die Trinitätslehre zentral sind. Newton zeigt mit philologischen Mitteln, dass diese Stellen in den ältesten griechischen Handschriften nicht stehen und erst in lateinischen Texten des 4. und 5. Jahrhunderts eingefügt wurden – als nachträgliche dogmatische Anpassung an das von Konstantin durchgesetzte Nicäno-Konstantinopolitanum.
Daraus folgt für Newton, dass die Trinität eine Fälschung des 4. Jahrhunderts ist und das ursprüngliche Christentum streng monotheistisch war. Das ist die Position des Arianismus – im England des 17. Jahrhunderts ein Vergehen, das einem Cambridge-Fellow seine Stelle und seinen Ruf gekostet hätte. Newton hat diese Schriften zu Lebzeiten nie publiziert. Sein Brief an Locke wurde erst 1754 anonym gedruckt; die Observations upon the Prophecies of Daniel and the Apocalypse of St. John erschienen 1733, sechs Jahre nach seinem Tod, in einer von der Familie genehmigten, sehr vorsichtigen Form.
Hinzu kamen tausende Seiten zur Chronologie der Bibel, zur Geometrie des salomonischen Tempels (Newton war überzeugt, der Tempel sei nach einer geheiligten geometrischen Proportion gebaut, in der Maße der Erde und des Universums kodiert seien), zur prophetischen Auslegung der Apokalypse und zur Geschichte der Kirche. Insgesamt schätzen Editoren den Umfang von Newtons theologischen Manuskripten auf weit über drei Millionen Wörter. Damit hat Newton mehr zur Theologie geschrieben als zur Physik und zur Mathematik zusammen.
Die Verdrängung nach 1727
Als Newton 1727 starb, fielen seine Manuskripte – Alchemie wie Theologie – an seine Halbnichte Catherine Conduitt, die mit ihm in London lebte, und über sie und ihren Mann John Conduitt an die Familie Wallop, Earls of Portsmouth. Das offizielle Erbe der Royal Society war ein anderes: die Principia, die Opticks, die mathematischen Arbeiten. Eine Kommission unter Thomas Pellet sortierte die Nachlass-Papiere und stempelte die meisten alchemistischen und theologischen Schriften als „not fit to be printed" – „nicht zur Veröffentlichung geeignet".
Diese Einstufung blieb über 200 Jahre lang faktisch in Kraft. Die Royal Society pflegte das öffentliche Bild des rationalen, religiös moderaten Anglikaners Newton, der mit der modernen Wissenschaft die Welt entzaubert habe. Eine schmale Auswahl theologischer Texte wurde 1733 und 1754 in stark kuratierter Form gedruckt; die Alchemie blieb für die Wissenschaftsgeschichtsschreibung über zwei Jahrhunderte praktisch unsichtbar. Standardbiographien – etwa David Brewsters Memoirs of the Life, Writings, and Discoveries of Sir Isaac Newton (1855) – erwähnten die alchemistischen Manuskripte zwar, aber als bedauerliche Verirrung, die das „Genie" Newton in Krisenzeiten gestreift habe.
Die Sotheby's-Auktion 1936
Im Sommer 1936 entschied sich der 9. Earl of Portsmouth, Gerald Wallop, einen Großteil der Newton-Papiere aus dem Familienbesitz versteigern zu lassen. Sotheby's, London, bot am 13.–14. Juli 1936 die Newton Papers in 329 Losen an. Die Auktion war eine der wissenschaftshistorischen Sensationen des 20. Jahrhunderts – wurde aber zur Zeit der Versteigerung kaum als solche wahrgenommen. Der Gesamterlös lag bei knapp 9.000 Pfund, ein für die Bedeutung des Materials lächerlich niedriger Betrag. Niemand riss sich um die Schriften des „verirrten" Newton.
Zwei Käufer haben am Ende mehr erworben als alle anderen zusammen. John Maynard Keynes, der Ökonom, kaufte mit großer Mühe in den folgenden Jahren rund die Hälfte der alchemistischen Lose zusammen – einige direkt auf der Auktion, viele später von anderen Käufern. Der orientalistische Gelehrte Abraham Yahuda kaufte den theologischen Bestand. Heute liegen Keynes' Papiere im King's College, Cambridge; Yahudas Bestand kam über Umwege an die Israelische Nationalbibliothek in Jerusalem, wo er heute vollständig digitalisiert ist.
Keynes 1946: „the last of the magicians"
Keynes hatte schon mit den ersten gekauften Manuskripten begriffen, dass das offizielle Newton-Bild seiner Zeit historisch falsch war. Über mehrere Jahre arbeitete er an einem Vortrag, der das gewachsene Bild korrigieren sollte. Er starb am 21. April 1946 bevor er den Vortrag selbst halten konnte; sein Bruder Geoffrey trug ihn 1946 bei den Royal-Society-Feiern zum 300. Geburtstag Newtons vor (die wegen des Zweiten Weltkriegs von 1942 verschoben worden waren). Veröffentlicht wurde der Text 1947 in Essays in Biography.
Die zentrale Passage gehört zu den am meisten zitierten Sätzen der Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts:
„Newton was not the first of the age of reason. He was the last of the magicians, the last of the Babylonians and Sumerians, the last great mind which looked out on the visible and intellectual world with the same eyes as those who began to build our intellectual inheritance rather less than 10,000 years ago."
— John Maynard Keynes, Newton, the Man (1946/1947)
Keynes machte deutlich: Newton verstand sich selbst nicht als Erster einer neuen Aufklärung, sondern als Letzter einer alten Tradition. Sein Lebensprojekt war die Wiederherstellung einer ursprünglichen, einheitlichen Weisheit, die – so glaubte er – den Patriarchen, Pythagoras, Moses und Hermes Trismegistus bekannt gewesen sei und die durch die Geschichte verloren gegangen wäre. Mathematik, Alchemie und Theologie waren für Newton drei Sprachen für dieselbe Sache: für die einheitliche Ordnung, die Gott der Welt eingeschrieben hat.
Das Newton Project: die heutige Edition
Erst in den 1970er Jahren begannen Wissenschaftshistoriker, das alchemistische Material systematisch zu lesen. Betty Jo Teeter Dobbs publizierte 1975 The Foundations of Newton's Alchemy bei Cambridge University Press – die erste seriöse Monographie, die zeigte, dass Newtons Alchemie kein Hobby, sondern integraler Teil seines naturphilosophischen Programms war. Ihre Folgearbeit The Janus Faces of Genius (1991) verband die Alchemie systematisch mit der Principia.
Seit 1998 läuft das Newton Project (ursprünglich Imperial College, dann Sussex, heute Oxford unter Rob Iliffe) als wissenschaftliche Online-Edition der theologischen und anderen nicht-mathematischen Schriften. Parallel dazu betreibt Bill Newman an der Indiana University seit 2005 die Chymistry of Isaac Newton, eine vollständige digitale Edition der alchemistischen Manuskripte mit Transkriptionen, Übersetzungen und sogar nachgestellten Laborexperimenten. Newman hat Newtons Rezepte im Labor reproduziert und gezeigt, dass viele „rätselhafte" Anweisungen Newtons reproduzierbare chemische Verfahren beschreiben (etwa die Herstellung der „net"-Substanz, einer kupferhaltigen Bronzelegierung mit eigentümlicher Oberfläche).
Das Ergebnis: Newton ist heute editorisch zugänglich wie nie zuvor. Wer wissen will, was Newton wirklich gedacht hat, kann seine Manuskripte im Original lesen – ein Komfort, den Brewster 1855 und die Royal Society von 1727 bis 1936 nicht zugelassen haben.
Was bleibt
- Eine andere Geschichte der Wissenschaft. Newton stand nicht am Anfang eines „Zeitalters der Vernunft", das die mystische Tradition hinter sich gelassen habe. Er stand am Ende einer hermetisch-pythagoreischen Linie, die er selbst noch als einheitlich erlebte und in der Mathematik, Alchemie und Theologie eine gemeinsame Wurzel hatten. Die Trennung „seriöse Wissenschaft hier, Esoterik dort" ist eine spätere Konstruktion – nicht Newtons.
- Alchemie als Voraussetzung der Gravitation. Die Annahme einer Fernwirkung über den leeren Raum – das Herzstück der Principia – war für Newtons cartesianische Zeitgenossen physikalisch unannehmbar und wurde von Leibniz als Rückfall in den hermetischen Aberglauben gegeißelt. Newtons drei Jahrzehnte alchemistischer Arbeit hatten ihm das geistige Terrain bereitet, auf dem er die immaterielle Wirkkraft der Gravitation gegen den mechanistischen Mainstream durchsetzen konnte. Das Gravitationsgesetz ist nicht trotz der Alchemie entstanden, sondern in einem Geist, der durch die Alchemie für unsichtbare, mathematisch beschreibbare Fernwirkungen geöffnet war (Dobbs 1991).
- Institutionelle Geschichtsklitterung mit Aktenlage. Dass die Royal Society und die Cambridge-Tradition die alchemistischen und theologischen Manuskripte über 200 Jahre als not fit to be printed verwahrten, ist keine Verschwörung, sondern dokumentierte Editionspolitik. Erst die Versteigerung 1936 entzog sie diesem institutionellen Filter – ein Glücksfall, dem wir das heutige Newton-Bild verdanken.
- Parallelfall Kepler. Genau dieselbe selektive Erinnerung trifft Johannes Kepler: Hofastrologe, Verfasser von 800 Horoskopen, Theoretiker einer reformierten Astrologie – im Schulbuch reduziert auf die drei Planetengesetze. Newton und Kepler sind nicht Sonderfälle, sondern der Normalfall der Wissenschaftsgeschichte vor der modernen Trennung.
- Theologie als Kernarbeit, nicht Randnotiz. Newton hat mehr zur Theologie geschrieben als zur Physik. Die Behauptung, er sei „im Grunde" Naturwissenschaftler gewesen, der „nur am Rand" auch über Religion nachgedacht habe, ist quantitativ widerlegt. Die Reihenfolge in seiner eigenen Selbstwahrnehmung war eine andere.
- Antitrinitarismus. Newtons philologische Argumente für die nachträgliche Einfügung der Trinitäts-Belegstellen (1. Joh 5,7; 1. Tim 3,16) sind heute textkritischer Standard – man findet sie in jedem ernsthaften Apparat zum griechischen Neuen Testament wieder. Newton hat das im 17. Jahrhundert privat erkannt und nicht zu publizieren gewagt. Hier handelt es sich um einen wissenschaftlichen Befund, der durch institutionelle Drohkulisse unterdrückt wurde – nicht durch fehlende Argumente.
Newton einzubeziehen heißt nicht, die Principia kleiner zu machen. Sie bleibt eine der größten intellektuellen Leistungen der Geschichte. Es heißt nur, sie in dem Kontext zu lesen, in dem ihr Verfasser sie tatsächlich produziert hat: als ein Teilstück eines viel größeren Versuchs, eine verlorene einheitliche Weltsicht wiederherzustellen, in der Geist und Materie nicht getrennt sind. Genau dieses Programm wird heute, im quantenphysikalischen und bewusstseinswissenschaftlichen Kontext, wieder als legitime Frage diskutiert – siehe unsere Beiträge zu Wolfgang Pauli, Eugene Wigner und Hans-Peter Dürr. Und für die institutionelle Linie, die genau dieses Programm seit dem 19. Jahrhundert systematisch verdrängt hat, siehe unseren Beitrag zu Mediumschaft und Macht.
Quellen
- John Maynard Keynes: Newton, the Man. Vortrag, 1946 von Geoffrey Keynes bei den Royal-Society-Tercentenary-Celebrations vorgetragen; gedruckt in: Essays in Biography, Hart-Davis, London 1947.
- Betty Jo Teeter Dobbs: The Foundations of Newton's Alchemy. Or, „The Hunting of the Greene Lyon". Cambridge University Press, 1975.
- Betty Jo Teeter Dobbs: The Janus Faces of Genius. The Role of Alchemy in Newton's Thought. Cambridge University Press, 1991.
- Richard S. Westfall: Never at Rest. A Biography of Isaac Newton. Cambridge University Press, 1980 – die wissenschaftliche Standardbiographie, mit ausführlichen Kapiteln zu Alchemie und Theologie.
- Rob Iliffe & Scott Mandelbrote (Hrsg.): The Oxford Handbook of Newton. Oxford University Press, 2016.
- Rob Iliffe: Priest of Nature. The Religious Worlds of Isaac Newton. Oxford University Press, 2017.
- William R. Newman: Newton the Alchemist. Science, Enigma, and the Quest for Nature's „Secret Fire". Princeton University Press, 2019.
- The Newton Project – Online-Edition der theologischen und nicht-mathematischen Schriften, Oxford.
- The Chymistry of Isaac Newton – digitale Edition der alchemistischen Manuskripte, Indiana University.
- Sotheby & Co., London: Catalogue of the Newton Papers Sold by Order of the Viscount Lymington. Auktion vom 13.–14. Juli 1936.
