Martin Zoller (geb. 1971 in Paris, aufgewachsen in Basel, Schweizer Staatsbürger) ist seit etwa einem Vierteljahrhundert eines der international bekanntesten deutschsprachigen Medien. Er arbeitet auf vier Sprachen – Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch –, hat über die Jahre sieben Bücher publiziert, lange Jahre in Bolivien gelebt und dort eine eigene Fernsehsendung gehabt. Bekannt wurde er einer breiten Öffentlichkeit 1999 durch einen ungewöhnlich gut dokumentierten Fall: Mit Remote Viewing lokalisierte er ein im bolivianischen Dschungel abgestürztes Flugzeug. Ein freundliches Porträt einer ungewöhnlichen, multilingualen Karriere.
Herkunft und früher Lebensweg
Martin Zoller wurde 1971 in Paris geboren und wuchs in Basel auf. Schweizer Staatsbürgerschaft, Basler Heimat, früh die Erfahrung, dass er Dinge wahrnimmt, die andere nicht sehen: das sind die drei biographischen Voraussetzungen, aus denen sich sein späterer Beruf entwickelt hat. In Interviews und in seinen Büchern beschreibt er, wie er die Hellsinne – das Wahrnehmen von Bildern, Stimmungen, Hinweisen jenseits der fünf gewöhnlichen Sinne – als Kind eher als Last und im Erwachsenenalter zunehmend als professionelle Aufgabe erlebt habe.
Anders als viele europäische Medien hat Zoller seine Praxis nicht in seinem Geburtsland aufgebaut, sondern in Südamerika. Bolivien wurde über viele Jahre sein wichtigster Lebens- und Arbeitsort. Er hatte dort eine eigene Fernsehsendung, baute eine grosse südamerikanische Klientel auf und kam unmittelbar mit der indigenen schamanischen Tradition in Berührung – eine Erfahrung, die in mehrere seiner Bücher und in eine eigene Reportage eingeflossen ist.
Profil-Übersicht: Martin Zoller
| Arbeitssprachen | Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch |
|---|---|
| Spezialgebiet | Remote Viewing, Aura-Analyse, Medial Advisory |
| Zentrale Referenz | Lokalisierung eines Flugzeugwracks in Bolivien (1999) |
| Zielgruppen | Privatpersonen, Unternehmen, Anwaltskanzleien |
Der Bolivien-Fall 1999
Der Fall, der Zoller international bekannt gemacht hat, ist die Lokalisierung einer abgestürzten Maschine im bolivianischen Dschungel im Jahr 1999. Die offiziellen Suchtrupps hatten das Flugzeug tagelang nicht finden können. Zoller wurde – als ungewöhnlicher letzter Ausweg – kontaktiert und nutzte Remote Viewing, also eine strukturierte Fernwahrnehmungs-Technik, die in den 1970er Jahren am Stanford Research Institute (SRI) im Auftrag des US-Militärs und der CIA im Stargate-Programm entwickelt worden war. Seine Angaben führten zur Lokalisierung des Wracks und zur Rettung mehrerer Überlebender. Wir behandeln diesen Fall ausführlich in einem eigenen Beitrag: Martin Zoller: Mit Remote Viewing zum Flugzeugwrack in Bolivien. Hier nur das Stichwort – die Details stehen dort.
Seine Arbeit heute
Heute arbeitet Martin Zoller multilingual mit einer internationalen Klientel. Sein Tätigkeitsfeld umfasst mehrere klar unterscheidbare Bausteine:
- Mediale Aura-Analysen und persönliche Beratungen. Einzelsitzungen zu Lebens-, Beziehungs- und Berufsfragen, häufig per Telefon oder Videokonferenz mit Klientinnen und Klienten in Europa, Nord- und Südamerika.
- Beratung von Unternehmen, Anwaltskanzleien und Privatpersonen. Zoller wird, anders als viele medial arbeitende Personen, regelmäßig auch in geschäftlich-strategischen Zusammenhängen konsultiert. Bei diesen Aufträgen geht es selten um Jenseits-Kontakte und häufiger um Einschätzungen zu Personen, zu Entscheidungssituationen, zu strategischer Lage – das, was im englischen Sprachgebrauch als medial advisory firmiert.
- Coaching-Seminare und Meditations-Workshops. Mehrtägige Formate, in Europa und in Südamerika.
- Vorträge und Kongresse. Auftritte auf internationalen Bewusstseins-Kongressen, vor allem im deutschsprachigen Raum.
- Remote Viewing. Zoller ist eines der wenigen deutschsprachigen Medien, die diese aus dem Stargate-Programm stammende Technik systematisch praktizieren und unterrichten.
Bücher, CDs, Reportage
Über die Jahre hat Zoller sieben Bücher publiziert, dazu vier Meditations-CDs und einen Reportage-Kurzfilm über den Schamanismus in Bolivien, der mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Wichtige Buchtitel im deutschen Sprachraum (eine kleine, nicht vollständige Auswahl):
- Hellsichtig (Giger Verlag, Altendorf/Schweiz) – seine medial-autobiographische Hauptdarstellung.
- Das Handbuch der Intuition (Giger Verlag) – ein praxisorientiertes Lehrbuch, in dem er beschreibt, wie sich die eigene Wahrnehmung schulen lässt.
- Mehrere weitere Titel zu Prophezeiungen, Zukunftsprognosen, Schamanismus und medialer Lebensführung; einige sind auch ins Englische, Spanische und in asiatische Sprachen übersetzt worden.
Eine aktuelle Übersicht der Buchtitel findet sich bei LovelyBooks und auf seiner eigenen Website.
Reichweite – Medien, Social Media, Vorträge
Zoller ist auf YouTube (@zollermartin), Instagram, Facebook, X (ehemals Twitter) und LinkedIn aktiv und gibt regelmäßig Podcast- und Online-Interviews. Seine Prognosen werden – auch wenn sie nicht jeden überzeugen – in deutschsprachigen Alternativmedien breit zitiert und diskutiert. Wer sich ein eigenes Bild seiner Arbeitsweise machen will, findet auf YouTube über zwei Jahrzehnte gut zugängliches Material.
Auf HeavenConnect ist er unter Beraterprofil Martin gelistet (Schwerpunkt: Remote Viewing – geistiges Sehen über räumliche und zeitliche Distanz).
In unserer Wissens-Übersicht findest Du außerdem ausgewählte Videoempfehlungen mit Martin Zoller – darunter sein Beitrag zu Erdung, Meditation und Intuition sowie die Schweizer-Fernsehen-Reportage (SRF) zum Bolivien-Fall.
Sprachen und kulturelle Brücke
Eine Eigenheit Martin Zollers ist seine sprachliche und kulturelle Reichweite. Er berät auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Durch seine bolivianischen Jahre hat er eine direkte Verbindung zur lateinamerikanischen schamanischen Tradition, die im deutschsprachigen Raum sonst kaum eine medial arbeitende Person in dieser Tiefe anbieten kann. Diese Brücke – schweizerisch-bildungsbürgerliche Klarheit auf der einen, südamerikanisch-schamanische Praxis auf der anderen Seite – ist sein eigenes Profil und in der deutschsprachigen Medienlandschaft ungewöhnlich.
Was bleibt
- Eine ungewöhnliche internationale Karriere. Schweizer Herkunft, lange Jahre in Bolivien, multilinguale Praxis, internationale Klientel von Privatpersonen bis Unternehmen – das ist ein Profil, das sich in dieser Form im deutschsprachigen Raum sonst kaum findet.
- Remote Viewing als Spezialität. Zoller praktiziert und unterrichtet das, was im US-amerikanischen Stargate-Programm (1972–1995) erforscht wurde – eine Technik, deren experimentelle Wurzeln in der akademischen Bewusstseinsforschung bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreichen. Zoller ist eine der wenigen Stimmen im deutschsprachigen Raum, die diese Technik öffentlich vertritt.
- Bolivien-Fall als Anker. Der 1999er-Fall ist gut dokumentiert und bleibt die zentrale öffentliche Vergangenheits-Referenz seiner Karriere. Unser eigener Beitrag dokumentiert den Fall im Detail.
- Bücher zum Selberlesen. Wer das Thema vor einer Sitzung schriftlich kennenlernen will, findet in Hellsichtig und Handbuch der Intuition einen guten Einstieg.
- Kulturelle Brücke. Zollers schamanisch-bolivianische Spur ist im deutschsprachigen Mediumschaftsraum eher selten. Wer diesen Bezug sucht, ist bei ihm näher dran als bei den meisten anderen.
Quellen
- Martin Zoller – eigene Website: www.martinzoller.com (mit Biografie, Buchliste, Beratungsangeboten).
- Giger Verlag, Altendorf (Schweiz): www.gigerverlag.ch – Verleger von Hellsichtig und Handbuch der Intuition.
- LovelyBooks Autorenseite: lovelybooks.de/autor/Martin-Zoller.
- YouTube-Kanal: @zollermartin – über 20 Jahre Material.
- HeavenConnect, Beraterprofil: /consultant/64 (Anzeigename: Martin).
- Heaven Connect: Martin Zoller: Mit Remote Viewing zum Flugzeugwrack in Bolivien – Detail-Artikel zum 1999er-Fall.
