In einem kurzen Audio-Beitrag spricht Christina von Dreien über eine einfache, große Frage: Entsteht unser Bewusstsein im Gehirn? Christina ist ein Medium aus der Schweiz.
Zwei Wege, die Welt zu sehen
Christina sagt: Wer glaubt, dass es nur Materie gibt, der muss auch glauben, dass das Bewusstsein im Gehirn entsteht.
„In dem Weltbild, in dem wir momentan auf der Erde mehrheitlich leben, geht man ja davon aus, dass wir nur dieser physische Körper sind. Und wenn man davon ausgeht, dass wir nur Materie sind, dann muss man ja auch davon ausgehen, dass das Bewusstsein im Gehirn entsteht."
Das Bewusstsein ist zwar mit dem Gehirn verbunden, solange wir hier leben – aber es entsteht nicht dort.
„Wenn man sich aber öffnet für die Tatsache, dass es noch mehr gibt als nur die Materie, dann erkennt man auch, dass das Bewusstsein zwar mit dem Gehirn zusammenhängt und mit dem Gehirn gekoppelt ist, solange wir hier auf der Erde sind, dass es aber nicht im Gehirn entsteht."
Das Gehirn als Empfänger
Christinas Bild dafür ist sehr anschaulich:
„Man kann es sich so vorstellen, dass wir als Seele uns mit diesem physischen Körper verbinden. Und diese Verbindung geschieht eben unter anderem über das Gehirn. Und das Gehirn ist wie ein Empfänger oder wie ein Umsetzer für die Impulse, die von der Seele kommen."
Das Gehirn ist also nicht der Sender. Es ist der Empfänger. Es nimmt das auf, was von der Seele kommt, und übersetzt es in das, was wir hier auf der Erde brauchen.
Was Nahtoderfahrungen zeigen
Christina verweist auf Menschen, die eine Nahtoderfahrung hatten. Sie waren während dieser Erfahrung außerhalb von ihrem Körper – und konnten trotzdem wahrnehmen, denken und fühlen.
„Es gibt ja sehr viele Berichte von Menschen, die Nahtoderfahrungen hatten und die dann während dieser Nahtoderfahrung außerhalb von ihrem Körper waren. Und sie konnten ja trotzdem alles wahrnehmen, sie konnten denken, sie konnten fühlen, sie konnten sich erinnern."
Wir sind nicht unser Gehirn. Wir sind Bewusstsein, das durch das Gehirn hindurch wirkt.
Die Sache mit der Erinnerung
Eine schöne Beobachtung in ihrem Beitrag betrifft das Gedächtnis. Wenn Erinnerungen nur im Gehirn gespeichert wären – warum erinnern wir uns dann oft nicht mehr an unsere früheste Kindheit, obwohl diese Eindrücke trotzdem in uns wirken?
„Man geht ja oft davon aus, dass die Erinnerungen im Gehirn gespeichert sind. Aber wenn man sich überlegt, dass wir uns ja oft an Dinge aus der frühesten Kindheit nicht mehr erinnern können, die aber trotzdem in uns gespeichert sind […], dann merkt man, dass das Gedächtnis eben viel weiter geht."
Christina weist darauf hin: Menschen, die ihren Körper verlassen, können sich plötzlich wieder an alles erinnern – auch an das, was sie zu Lebzeiten längst vergessen hatten. Ein Bild, das auch in der Forschung zu Nahtoderfahrungen seit Jahrzehnten auftaucht.
Ein einfacher Schluss
Christina formuliert das Fazit ihres Beitrags ohne große Worte:
„Wir sind also viel mehr als nur dieser Körper und viel mehr als nur dieses Gehirn. Und es ist eigentlich eine sehr schöne Erkenntnis zu wissen, dass unser Bewusstsein eben ewig ist und dass es eben nicht stirbt, wenn der Körper stirbt."
Wer Christinas Sichtweise mit der wissenschaftlichen Forschung vergleichen möchte, findet bei uns Beiträge zu den Studien, die genau dieselbe Frage empirisch untersuchen – etwa zu Jeffrey Long und der NDERF-Datenbank, zu Pim van Lommels Lancet-Studie oder zur Meta-Analyse von Patrizio Tressoldi. Und wer noch an die Materie glaubt: selbst die Physik sagt heute, dass Materie nicht existiert, sondern nur eine Illusion ist. Es gibt nur Energie und Information, aber keine Materie.
Quelle:
• Christina von Dreien, Entsteht unser Bewusstsein im Gehirn?, YouTube-Audio mit Standbild, 2025.
• Direkter Link: youtube.com/watch?v=4VQ3pBXPDHg.
