David Bohm – Quantenphysik, McCarthy-Exil und der Krishnamurti-Dialog

Veröffentlicht am 2026-05-18 · 13 Min. Lesezeit

David Bohm (1917–1992) ist im Physik-Lehrbuch der Name hinter dem Aharonov-Bohm-Effekt (1959) und gelegentlich der Pilotwellen-Theorie (de-Broglie-Bohm-Mechanik, 1952). Was im Physik-Lehrbuch nicht steht: Bohm war Albert Einsteins bevorzugter Diskussionspartner über die Quantengrundlagen in dessen letzten Lebensjahren, verlor 1951 nach Verweigerung der Aussage vor dem House Un-American Activities Committee seine Princeton-Stelle, ging als US-Pass-Inhaber ins brasilianische Exil (Pass wurde dort konfisziert), wurde Brasilianer, später Israeli, schließlich Brite – und entwickelte ab den 1960er Jahren eine eigenständige Ontologie der Quantenwelt, die er implicate order nannte. Drei Jahrzehnte lang führte er einen intensiven Dialog mit dem indischen Lehrer Jiddu Krishnamurti. Die wahrscheinlich dichteste Marginalisierungs-Biographie der gesamten Pattern-Reihe: politisch (McCarthy), fachlich (Hidden Variables waren bis ca. 2000 außerhalb des Mainstreams) und philosophisch (Krishnamurti-Dialoge wurden vom „echten" Bohm getrennt).

Wer war Bohm?

Geboren am 20. Dezember 1917 in Wilkes-Barre, Pennsylvania, als Sohn jüdischer Einwanderer aus Litauen und Ungarn. Studium an der Pennsylvania State University, dann Berkeley ab 1939. Promotion 1943 bei J. Robert Oppenheimer – mit einer Eigentümlichkeit, die später symbolisch wurde: Bohms Doktorarbeit zur Streuung von Protonen wurde während des Manhattan-Projekts klassifiziert; Oppenheimer durfte sie aus Sicherheitsgründen nicht gegenzeichnen. Berkeley vergab den Doktorgrad ohne formale Vorlage der Arbeit. Bohms erste Publikation – seine Dissertation – blieb über Jahre geheim.

1947 wurde Bohm Assistant Professor an der Princeton University. Sein 1951 erschienenes Lehrbuch Quantum Theory (Prentice-Hall) wurde von Einstein, der wenige Hundert Meter entfernt am Institute for Advanced Study arbeitete, als die klarste verfügbare Darstellung der Standardlehre bezeichnet. Einstein lud Bohm zu Diskussionen ein. Aus diesen Diskussionen wuchs Bohms Unzufriedenheit mit der Kopenhagener Deutung – jene Unzufriedenheit, die ihn 1952 zur Pilotwellen-Theorie führte.

1949–1951: HUAC, Princeton, Exil

1949 wurde Bohm vor das House Un-American Activities Committee geladen. Hintergrund waren seine kurzzeitige Mitgliedschaft in einer kommunistischen Studentengruppe in Berkeley in den späten 1930er Jahren und seine Bekanntschaft mit anderen Berkeley-Physikern (u. a. Joseph Weinberg, Giovanni Rossi Lomanitz, Max Friedman), gegen die ähnliche Anhörungen liefen. Bohm berief sich auf den Fifth Amendment und verweigerte die Aussage gegen Kollegen. Er wurde im November 1950 wegen contempt of Congress angeklagt, im Mai 1951 freigesprochen.

Princeton entließ ihn dennoch zum Jahresende 1950 – nicht wegen der späteren Freisprechung, sondern wegen der bloßen Anklage. Einstein versuchte, ihm eine Stelle am Institute for Advanced Study zu beschaffen; der Direktor des IAS war zu diesem Zeitpunkt Oppenheimer, Bohms ehemaliger Doktorvater, der vor demselben Komitee Aussagen über andere Wissenschaftler gemacht hatte. Die Stelle kam nicht zustande. Auf Einsteins ausdrückliche Empfehlung ging Bohm 1951 nach Brasilien an die Universität São Paulo. Bei der Einreise wurde sein US-Pass eingezogen. Bohm wurde brasilianischer Staatsbürger, 1955 wechselte er an das Technion in Haifa, 1957 an das Birkbeck College in London, wo er bis zu seinem Tod 1992 blieb. Britischer Staatsbürger wurde er 1959.

Die McCarthy-Phase hat Bohms physikalische Karriere im US-Mainstream beendet. Der Mann, dessen Lehrbuch Einstein gelobt hatte, konnte nach 1951 in den USA keine akademische Stelle mehr bekommen. Das ist die politische Marginalisierungs-Schicht, die für die Pattern-Reihe besonders explizit dokumentiert ist.

1952: Die de-Broglie-Bohm-Pilotwellen-Theorie

Im Januar 1952 publizierte Bohm in Physical Review in zwei Mitteilungen unter dem Titel A Suggested Interpretation of the Quantum Theory in Terms of „Hidden Variables" eine Alternative zur Kopenhagener Deutung. Die Idee, die Louis de Broglie bereits 1927 vorgeschlagen, dann aber unter dem Druck der Kopenhagener Schule zurückgezogen hatte: Teilchen haben zu jedem Zeitpunkt eine wohlbestimmte Position und werden von einer Pilotwelle geführt, deren Mathematik durch die Schrödinger-Gleichung gegeben ist. Es gibt also verborgene Variablen (die Positionen), und die Wellenfunktion ist eine reale, lenkende physikalische Größe.

Die Theorie reproduziert alle experimentell gesicherten Vorhersagen der Standard-Quantenmechanik exakt. Sie ist nicht falsch – sie ist eine andere Auslegung derselben Mathematik. Ihr Preis: explizite Nicht-Lokalität. Die Pilotwelle vermittelt zwischen entfernten Teilchen über beliebige Distanzen instantan; das ist im EPR-Experiment der Punkt, den John Bell 1964 in sein Theorem überführen wird.

Bohms Theorie wurde von der Mehrheitsmeinung der Physik-Community jahrzehntelang abgelehnt – nicht weil sie empirisch widerlegt war (das ist sie bis heute nicht), sondern wegen einer Mischung aus John von Neumanns berühmtem Impossibility-Beweis von 1932 (der bei Bohms Veröffentlichung bereits als fehlerhaft hätte erkannt werden können und 1966 endgültig von Bell als fehlerhaft gezeigt wurde), philosophischer Vorlieben für die Kopenhagener Deutung und – nicht zuletzt – Bohms damaligem politischen Status als HUAC-Angeklagter im Exil. Erst seit den 1990er Jahren wird die Bohmsche Mechanik als seriöse, mainstream-physikalische Forschungsrichtung wieder betrieben (Dürr, Goldstein, Zanghì u. a.).

1959: Der Aharonov-Bohm-Effekt

1959 publizierte Bohm zusammen mit seinem damaligen Doktoranden Yakir Aharonov in Physical Review ein Gedankenexperiment, das später zu einem der eindrucksvollsten experimentellen Resultate der Quantenmechanik wurde. Die Aussage: Geladene Teilchen erfahren eine messbare Phasenverschiebung in Bereichen, in denen das elektromagnetische Feld null ist, aber das Vektorpotential ungleich null. Damit ist das Vektorpotential – in der klassischen Physik nur ein mathematisches Hilfsmittel – in der Quantenmechanik eine physikalisch reale Größe.

Der Effekt wurde experimentell mehrfach bestätigt, am eindrucksvollsten 1986 durch Akira Tonomura mit Elektronen-Interferometrie an supraleitenden Ringen. Der Aharonov-Bohm-Effekt steht heute in jedem Quantenmechanik-Lehrbuch – als „Bohm" ohne Bohm-Hintergrund. Wer ihn nachschlägt, erfährt nichts über das Schicksal seines Mitentdeckers.

1961: Die erste Begegnung mit Krishnamurti

Im Frühjahr 1961 las Bohm in London Krishnamurtis Buch The First and Last Freedom (1954). Er war von der Klarheit der Subjekt-Objekt-Analyse beeindruckt und nahm zur indischen Foundation Kontakt auf. Im Mai 1961 trafen sich beide zum ersten Mal in Wimbledon. Aus diesem Treffen wurde eine über dreißig Jahre andauernde Gesprächs-Beziehung, mit regelmäßigen Treffen in London, am Brockwood Park (Hampshire) und in Saanen (Schweiz).

Jiddu Krishnamurti (1895–1986) war eine ungewöhnliche Figur: als Junge in Indien von der Theosophischen Gesellschaft zum „Weltlehrer" auserwählt, brach er 1929 öffentlich mit der Gesellschaft und sprach den Rest seines Lebens ohne institutionelle Bindung über die Frage, wie das individuelle Bewusstsein die Konditionierungen erkennen und überwinden könne, in denen es operiert. Krishnamurti hatte keine theoretische Doktrin, kein System, keine Glaubensformeln – er führte Untersuchungs-Gespräche.

Was hat ein Quantenphysiker mit einem solchen Lehrer? Aus Bohms Sicht: dieselbe Frage. Wer beobachtet die Wirklichkeit? Wie konstituiert sich das, was wir „Subjekt" und „Objekt" nennen? Wie kommt es, dass eine fundamentale Welt (Quantenfeld, Implikate Ordnung) sich uns als eine Welt diskreter Objekte präsentiert? Krishnamurti stellte diese Frage auf der Seite des Bewusstseins; Bohm stellte sie auf der Seite der Physik. Beide Männer sahen in den Gesprächen einen gemeinsamen Untersuchungs-Raum. Die Dialoge sind ab 1985 mehrfach publiziert worden, am bekanntesten als The Ending of Time (Harper, San Francisco 1985, deutsch: Das Ende der Zeit, Goldmann 1988).

Wholeness and the Implicate Order (1980)

1980 publizierte Bohm bei Routledge sein philosophisch-physikalisches Hauptwerk Wholeness and the Implicate Order. Es ist ein Versuch, eine Ontologie für die Quantenphysik zu formulieren, die der experimentellen Befundlage (Non-Lokalität, Quantenverschränkung) gerecht wird und gleichzeitig den klassischen materialistischen Atomismus überwindet.

Die zentrale Unterscheidung ist die zwischen explicate order und implicate order. Die explicate order ist die Welt der diskreten, voneinander getrennten Objekte in Raum und Zeit – die Welt, wie wir sie alltäglich wahrnehmen und wie sie in der klassischen Physik beschrieben wird. Die implicate order ist die ihr zugrundeliegende, „eingefaltete" Wirklichkeit, in der jeder Teil das Ganze in sich enthält – Bohm benutzt das Bild des Holograms: Schneidet man eine fotografische Hologramm-Platte in Stücke, enthält jedes Stück das gesamte Bild (nur unschärfer). Die Wirklichkeit, so Bohm, ist holografisch im weiteren Sinn: Jedes lokale Phänomen entfaltet sich aus einer globalen, eingefalteten Tiefenstruktur.

Die dynamische Verbindung beider Ordnungen nennt Bohm holomovement: der ununterbrochene Prozess des Ein- und Ausfaltens, der zwischen impliziter und expliziter Wirklichkeit vermittelt. Materie und Bewusstsein sind beides Aspekte dieser einen Bewegung. Diese These ist die direkte Quanten-Fortsetzung von Wolfgang Paulisunus mundus und der vedischen Position Schrödingers – formuliert mit einem zusätzlichen mathematischen Apparat aus der Quantenfeldtheorie.

„We have to give up the notion that the world is constituted of basic objects or building blocks. (…) The new form of insight can perhaps best be called undivided wholeness in flowing movement. This view implies that flow is, in some sense, prior to that of the things that can be seen to form and dissolve in this flow."
— David Bohm, Wholeness and the Implicate Order, Kap. 1 (1980).

Bohm und das Bell-Theorem

John Bell – der irisch-stämmige CERN-Physiker, der 1964 das nach ihm benannte Theorem entwickelte – hat mehrfach öffentlich gesagt, dass seine Arbeit ohne Bohms Pilotwellen-Theorie nicht entstanden wäre. In seinem berühmten Aufsatz „On the Einstein-Podolsky-Rosen paradox" (1964) bezeichnet er Bohms 1952er-Konstruktion als Ausgangspunkt seiner Überlegungen. Bell hat zeitlebens gegen die Mehrheitsmeinung argumentiert, Bohm sei nicht ernst zu nehmen: „The pilot-wave picture is far more reasonable than the Copenhagen interpretation."

Die empirische Schließung der Bell-Ungleichung ab 2015 (loopholefreie Experimente von Hensen, Giustina, Shalm) hat das Mainstream-Bild der Quantengrundlagen so weit geöffnet, dass Bohms Hidden-Variables-Theorie heute wieder als eine seriöse Interpretation der Quantenmechanik gilt. Sie ist mit der heutigen Datenlage vereinbar, sie ist nicht widerlegt. Damit ist eine der drei Marginalisierungs-Schichten Bohms – die fachliche Ablehnung der Pilotwellen-Theorie – im 21. Jahrhundert effektiv zurückgenommen worden. Die anderen beiden (politische Biographie, philosophische Bohm) sind nach wie vor wenig sichtbar.

On Dialogue – die letzte Schrift

In den letzten Lebensjahren entwickelte Bohm aus den Krishnamurti-Gesprächen eine eigenständige Methodik, die er Bohmian Dialogue nannte: ein Verfahren des Gruppen-Gesprächs ohne festen Leiter, ohne Tagesordnung, ohne Konsens-Druck, in dem die Teilnehmer ihre eigenen Voraussetzungen sichtbar werden lassen sollen. Die kurze Schrift On Dialogue wurde 1996 posthum bei Routledge publiziert. Sie hat in der Organisationsentwicklung und Mediation eine eigene Wirkungsgeschichte – wieder getrennt von der Physik-Geschichte.

Position im Pattern

Bohm ist in unserer Reihe der Fall mit der höchsten Marginalisierungs-Dichte. Drei voneinander unabhängige Schichten greifen ineinander:

  • Politisch: Die HUAC-Anklage 1950 und die Princeton-Entlassung beendeten Bohms US-Karriere. Die politische Marginalisierung ist hier ausnahmsweise gut dokumentiert (FBI-Akten, Princeton-Korrespondenz, Einstein-Briefe). Vergleichbar nur dem Witchcraft-Verfahren gegen Helen Duncan 1944 in unserem Beitrag Mediumschaft und Macht – nur dass Bohm Physiker, nicht Medium war.
  • Fachlich: Die Hidden-Variables-Theorie 1952 war fast vier Jahrzehnte außerhalb der Mainstream-Quantenphysik. Erst Bell (1964) und die experimentelle Schließung der Bell-Ungleichung (2015) haben sie zurückgeholt. Bohm hat diese Rehabilitation nicht mehr erlebt; er starb 1992.
  • Philosophisch: Die implicate-order-Bücher und die Krishnamurti-Dialoge werden im akademischen Bohm-Bild als „die spätere Philosophie" abgetrennt vom „eigentlichen Physiker". Dasselbe editorial-trennende Rezeptionsmuster, das wir bei Schrödingers Vedanta-Schriften sehen, nur dichter.

Mit Bohm ist die Pattern-Reihe in ihrer komplexesten Form. Er ist gleichzeitig: politischer Dissident, fachlich rehabilitierter Hidden-Variables-Pionier, philosophischer Krishnamurti-Dialogiker, und Begründer einer eigenständigen Ontologie der Quantenwelt. Jede dieser Schichten hat eigenständig zu seiner Marginalisierung beigetragen. Wer ihn ehrlich liest, muss alle drei wieder zusammenführen.

Was bleibt

  • Einsteins Diskussionspartner. Bohm war in den frühen 1950er Jahren der Quanten-Theoretiker, mit dem Einstein über die Grundlagen sprach. Dieses biographische Faktum allein widerlegt die Erzählung, die Hidden-Variables-Tradition sei eine Außenseiter-Idee gewesen.
  • Das Bell-Theorem 1964 stützt sich auf Bohm. Wer Bell als „Gegenargument gegen Hidden Variables" zitiert, hat ihn missverstanden. Bell hat öffentlich gesagt: Hidden Variables sind kompatibel mit den Daten, sofern man Non-Lokalität akzeptiert – die Bohm 1952 bereits explizit angenommen hatte.
  • Aharonov-Bohm-Effekt steht im Lehrbuch. Das ist der eine Punkt, an dem Bohm in die Mainstream-Physik durchgekommen ist. Er steht dort als Sachverhalt, nicht als Biographie. Wer ihn lernt, lernt nichts über McCarthy, Krishnamurti oder das implicate order.
  • Krishnamurti-Dialoge sind keine Spätfolgen. Die Beziehung beginnt 1961, dauert bis 1986 (Krishnamurtis Tod), und damit über fast die gesamte Birkbeck-Zeit Bohms. Sie ist keine Alterserscheinung, sondern Teil seiner aktivsten Forschungsphase.
  • Linie zu Pauli und Schrödinger. Bohms implicate order ist die direkte Quanten-Variante von Paulisunus mundus und Schrödingers Singular-Bewusstsein. Drei Generationen von Quantenpionieren, drei Sprachen, eine gemeinsame Tiefenthese: Die fundamentale Wirklichkeit ist eine ungeteilte, von der die explizit getrennten Objekte und Bewusstseine Aspekte sind.
  • Brücke ins 21. Jahrhundert. Bohms Linie wird heute durch Brian Josephson (Cavendish, Mind-Matter Unification Project) und durch die Renaissance der Bohmschen Mechanik (Dürr, Goldstein, Zanghì) weitergeführt. Mehr zum institutionellen Hintergrund in unserem Beitrag Mediumschaft und Macht.

Bohm einzubeziehen bedeutet, sechs eng verbundene Schichten gleichzeitig zu lesen: die Standardquantenmechanik (Lehrbuch 1951), die Hidden-Variables (1952), den Aharonov-Bohm-Effekt (1959), die Krishnamurti-Dialoge (1961ff.), die implicate-order-Ontologie (1980), die Dialog-Methodik (posthum 1996). Diese sechs Schichten sind nicht peripher zueinander; sie sind das eine Werk eines Mannes, der über vierzig Jahre Quantenphysik und Bewusstseinsforschung als eine Untersuchung betrieben hat. Das Lehrbuch zerschneidet dieses Werk in zwei Hälften und übergibt jede Hälfte einer anderen Disziplin. Bohm gehört in die Mitte zwischen diesen Hälften, nicht in eine von beiden.

Quellen

  • F. David Peat: Infinite Potential. The Life and Times of David Bohm. Addison-Wesley, Reading 1997 – die wissenschaftshistorische Standardbiographie.
  • Olival Freire Jr.: David Bohm. A Life Dedicated to Understanding the Quantum World. Springer, Cham 2019 – die neuere wissenschaftshistorische Monographie mit ausführlicher Auswertung der FBI-Akten und der brasilianischen Exil-Phase.
  • David Bohm: Quantum Theory. Prentice-Hall, New York 1951 – das Lehrbuch der Standarddeutung, von Einstein gelobt.
  • David Bohm: A Suggested Interpretation of the Quantum Theory in Terms of „Hidden Variables", I & II. Physical Review 85, 1952.
  • David Bohm: Causality and Chance in Modern Physics. Routledge & Kegan Paul, London 1957.
  • Yakir Aharonov & David Bohm: Significance of Electromagnetic Potentials in the Quantum Theory. Physical Review 115, 1959.
  • David Bohm: Wholeness and the Implicate Order. Routledge & Kegan Paul, London 1980.
  • David Bohm & F. David Peat: Science, Order, and Creativity. Bantam, New York 1987.
  • David Bohm & Basil J. Hiley: The Undivided Universe. An Ontological Interpretation of Quantum Theory. Routledge, London 1993 (posthum).
  • David Bohm: On Dialogue. Hrsg. Lee Nichol, Routledge, London 1996 (posthum).
  • J. Krishnamurti & David Bohm: The Ending of Time. Harper & Row, San Francisco 1985 (deutsch: Das Ende der Zeit, Goldmann 1988).
  • John S. Bell: Speakable and Unspeakable in Quantum Mechanics. Cambridge University Press 1987 – mit der ausführlichen Bohm-Würdigung.
  • Detlef Dürr & Stefan Teufel: Bohmian Mechanics. The Physics and Mathematics of Quantum Theory. Springer, Berlin 2009 – die heutige mathematische Standardreferenz der Bohmschen Mechanik.