Uri
Uri Geller (geb. 1946 in Tel Aviv) ist die international bekannteste Figur der Psi-Debatte der 1970er- und 1980er-Jahre. Mit verbogenen Löffeln, angehaltenen Uhren und nachgezeichneten versiegelten Bildern wurde er von Tokio bis New York zum Fernsehphänomen. Was ihn von einem reinen Bühnenkünstler unterscheidet: Er war zur selben Zeit Versuchsperson am Stanford Research Institute (SRI) in einer der wenigen Studien zu solchen Phänomenen, die es je in das Wissenschaftsjournal Nature geschafft haben (Targ & Puthoff, 1974) – und der direkte Anstoß für das zwei Jahrzehnte laufende, CIA-finanzierte Fernwahrnehmungs-Programm, das später als „Stargate" bekannt wurde. Bis heute ist er öffentlich aktiv und betreibt in Alt-Jaffa ein eigenes Museum. Geller bietet keine buchbaren Sitzungen an; er ist eine öffentliche Figur und über seine Website sowie seine Social-Media-Kanäle präsent. Wie die wissenschaftliche Prüfung seiner Fähigkeiten und die anhaltende Kontroverse einzuordnen sind, behandeln wir ausführlich in unseren Blog-Beiträgen zu Geller.
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