Gary Mannion
Gary Mannion ist ein britischer Heiler, der als „Psychic Surgeon" — geistiger Chirurg — arbeitet. Sein Weg begann früh: Mit dreizehn nahm ihn sein Vater in eine spiritualistische Kirche mit, wo er während der Demonstration eine Stimme vernahm: „Du kannst das auch." Mit vierzehn erhielt er von der Spiritualists' National Union die Erlaubnis, öffentlich in ihren Kirchen zu demonstrieren, mit sechzehn durfte er offiziell als Heiler arbeiten — und mit achtzehn meldete sich ein geistiger Heiler namens Abraham, der ihn seither als Werkzeug für psychische Chirurgie nutzt: Mannion arbeitet in Trance, während Abraham nach seiner Beschreibung durch seine Hände wirkt und in die Körper der Klienten „hineinsehen" kann. Bemerkenswert ist die wissenschaftliche Begleitung seiner Heilarbeit: Tricia Robertson und Prof. Archie Roy von der Scottish Society for Psychical Research dokumentierten ab 2006 über fünf Jahre die Verläufe von Patienten mit klar diagnostizierten, medizinisch belegten Erkrankungen, die bei Mannion und der Heilerin Nina Knowland in Behandlung waren — mit Videointerviews vor und nach den Sitzungen und Abgleich mit den Krankenunterlagen. Robertson spricht von „spektakulären Resultaten", von denen einige „auf eine Form von Psychochirurgie hindeuten"; fünfzehn dieser Fälle sind in ihrem Buch „More Things You Can Do When You're Dead" (2015) veröffentlicht. Es handelt sich um dokumentierte Einzelfälle, nicht um eine kontrollierte klinische Studie — als mehrjährige Falldokumentation durch erfahrene Forscher ist sie im Heilerbereich dennoch eine Seltenheit. Mannion arbeitet international, u. a. in Großbritannien, Australien und Skandinavien; im deutschsprachigen Raum sind seine Heilsitzungen regelmäßig über den Basler Psi-Verein buchbar, wo auch Interview- und Demonstrationsvideos von ihm verfügbar sind.
