Melodi Schäfer
Melodi Schäfer arbeitet als Jenseitsmedium im Raum Karlsruhe. Ihre Ausbildung ist ungewöhnlich gut dokumentiert – sie stellt ihre Zertifikate auf ihrer Seite zum Download bereit. Die mediale Grundausbildung „Mein Weg zum Medium" absolvierte sie 2021 bei Marion Schäfer-Staudigl und Reinhold Staudigl, dort schloss sie 2024 und 2025 zwei Jahresausbildungen für Fortgeschrittene an. Im März 2024 nahm sie an einem dreitägigen Trance-Seminar mit dem britischen Medium Paul Brereton in Duisburg teil. Im September 2025 kam ein Letzte-Hilfe-Kurs hinzu, der vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin anerkannt ist. Sie selbst beschreibt ihre Arbeit als Ausbildung „nach dem hohen Qualitätsstandard des britischen Spiritualismus"; ein Award der Spiritualists' National Union oder des Arthur Findlay College ist damit nicht gemeint. Für ihre Sitzungen benennt sie drei Standards ausdrücklich: Sie arbeitet ohne Vorabinformationen – kein Geburtsjahr, keine Fotos, keine Gegenstände – und sie gibt eine Geld-zurück-Zusage, wenn kein Jenseitskontakt zustande kommt. Über ihre Haltung schreibt sie: „Ich arbeite nicht, um zu beeindrucken, sondern um zu verbinden." Ein Jenseitskontakt sei kein Spektakel, sondern ein achtsamer Dialog in einem geschützten Rahmen. Preise für Einzelsitzungen weist sie öffentlich nicht aus; Termine laufen über ihren Onlineshop, über WhatsApp oder per E-Mail. Neben Einzelsitzungen gibt sie Demo-Abende und mediale Vormittage mit Live-Jenseitskontakten, Workshops und ein Einzel-Mentoring. Ihre mediale Ausbildung zum Jenseitsmedium in Karlsruhe läuft über drei Jahre – Grundlagen und erste Jenseitskontakte im ersten Jahr, inspiriertes Schreiben, Spirit Art und mediales Sprechen im zweiten, Trance, Trauerarbeit, Einzelsitzungen und öffentliche Demonstrationen im dritten. Ein Modul kostet 220 € (199 € für Frühbucher), das gesamte erste Ausbildungsjahr bei Einmalzahlung 1.320 €. Dazu kommen ein Spirit-Art-Workshop, ein Zirkel für mediales Sprechen in Trance und eine von ihr eingesprochene Intensiv-Hypnose. Eine Besonderheit ist ihr Medialer Crime Zirkel, in dem echte Kriminalfälle auf sensitiver Basis bearbeitet werden. Sie stellt selbst klar, dass mediale Ermittlungsarbeit in Deutschland nicht offiziell anerkannt ist und sie diese Arbeit als Pionierarbeit versteht – „kein Ratespiel", sondern etwas, das Achtsamkeit und Struktur verlange.
