Irene Gira-Marl
150 €Irene Gira-Marl arbeitet als Medium für Jenseitskontakte in ihrer Praxis auf der Schallaburg bei Melk in Niederösterreich. Ihr Anliegen beschreibt sie schlicht: Sie möchte Menschen beweisen, dass es nach dem physischen Tod nicht zu Ende ist. Während einer Einzelsitzung schaut sie zunächst, wer sich aus der Geistigen Welt meldet und was der oder die Verstorbene mitzuteilen hat; anschließend darf der Klient Fragen stellen. Oft, sagt sie, seien die offenen Fragen bis dahin ohnehin schon beantwortet – die Verstorbenen wüssten ja, was jemandem auf dem Herzen liegt. Sie macht zugleich deutlich, wo die Grenzen liegen: Die Geistige Welt greife niemals in ein Leben ein, wenn das nicht erlaubt sei. Der freie Wille werde ebenso respektiert wie die Tatsache, dass jeder seine Aufgaben auf seine eigene Weise bewältigen müsse. Eine Sitzung dauert etwa eine Stunde und kostet 150 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Sie wird aufgenommen, den Mitschnitt bekommt man anschließend wahlweise als CD oder als Download. Termine sind Montag bis Freitag nach Vereinbarung in der Praxis möglich, alternativ per WhatsApp-Video oder Zoom; Onlinesitzungen werden im Voraus über den Shop bezahlt. Zwei Dinge sollte man vorher wissen. Termine vereinbart Irene Gira-Marl ausschließlich telefonisch – nicht per Mail, nicht über Facebook, nicht über WhatsApp. Und die Wartezeit auf einen Termin beträgt derzeit etwa ein Jahr. Neben den Einzelsitzungen hält sie Vorträge und mediale Abende mit Live-Jenseitskontakten, bei denen sie nach dem Vortrag Fragen beantwortet und einzelnen Besuchern persönliche Botschaften übermittelt. Ihre Seminararbeit ist ausgebaut: Dreitagesseminare von Freitag bis Sonntag stehen allen Interessierten ohne Vorkenntnisse offen, darauf bauen Seminare für Fortgeschrittene auf, dazu kommt eine Intensiv-Seminarwoche in Dürnstein in der Wachau. Wer neun Dreitagesseminare absolviert hat, erhält ein Ausbildungszertifikat. Jedes Seminar verbindet drei Stränge: das Training der Sensitivität über das Auralesen, Heilungsarbeit an der eigenen Geschichte und das Training der Medialität im Kontakt mit Verstorbenen. Ihre Haltung dahinter: In jedem Menschen sei die Gabe der Medialität ursprünglich angelegt, und sie sehe es als ihre Aufgabe, diesen Funken zum Leuchten zu bringen. Aus ihrer Ausbildung ist ein eigenes Team hervorgegangen, das sie auf ihrer Seite vorstellt – darunter Daniela Habenicht. Sie ist Autorin des Buches „Gibt es ein Leben nach dem Tod? – Erfahrungen eines Mediums" und hat zwei Meditations-CDs veröffentlicht. In österreichischen Medien war sie mehrfach präsent: in der ATV-Reportage „Jenseits von Grenzen" (Mai 2024), bei den Dreharbeiten zu „Am Schauplatz" im ORF (April 2023), mit einer Reportage im Wirtschaftsteil des Magazins „Profil" (2024) sowie in der Niederösterreichischen Wirtschaftszeitung (2019).
