Wenn Eltern ihr Kind verlieren, ist der Schmerz unermesslich. Viele suchen Trost in der Hoffnung auf eine Verbindung zum Jenseits. Doch gerade in dieser vulnerablen Phase ist es entscheidend, an seriöse Kontakte zu gelangen. Helping Parents Heal (HPH) hat daher ein strenges Auswahlverfahren für seine sogenannten Provider-Medien etabliert, um Qualität und Integrität zu gewährleisten.
Was ist Helping Parents Heal?
Helping Parents Heal ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich der Unterstützung von Eltern widmet, die ein Kind verloren haben. Die Organisation zeichnet sich durch einen offenen, aber kritischen Umgang mit der Frage nach einem Leben nach dem Tod aus. Ein Kernaspekt ihrer Arbeit ist die Vermittlung von Medien, die ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben.
Das „Provider“-Konzept: Qualität durch Prüfung
Ein Medium wird bei HPH nicht einfach durch eine Anmeldung gelistet. Um als HPH Certified Provider Medium anerkannt zu werden, muss ein strenger Prozess durchlaufen werden. Dieser Prozess dient dem Schutz der Eltern vor Scharlatanerie oder qualitativ minderwertigen Readings.
Der Zertifizierungsprozess im Detail
Die Kriterien für HPH-Provider sind anspruchsvoll und basieren auf Transparenz und Evidenz:
- Empfehlungen von Mitgliedern: Ein Medium muss bereits positive Erfahrungen innerhalb der HPH-Gemeinschaft vorweisen können.
- Blind-Readings zur Prüfung: Bevor ein Medium gelistet wird, muss es mehrere Test-Readings (Blind-Readings) für Vorstandsmitglieder oder erfahrene Koordinatoren von HPH geben. Dabei darf das Medium vorab keinerlei Informationen über die Verstorbenen oder die Eltern haben.
- Evidenzbasierte Medialität: Das Hauptaugenmerk liegt auf „evidential mediumship“. Das Medium muss spezifische Informationen liefern (Namen, Todesumstände, persönliche Details, gemeinsame Erinnerungen), die nicht geraten oder recherchiert werden können.
- Ethik-Kodex: Alle Provider-Medien müssen einen strengen Ethik-Kodex unterzeichnen, der unter anderem den respektvollen Umgang mit Trauernden und faire Preisgestaltung vorschreibt.
Kontinuierliche Überprüfung: Das Feedback-System
Ein entscheidendes Merkmal von Helping Parents Heal ist, dass die Qualitätskontrolle nicht mit der einmaligen Zertifizierung endet. HPH überprüft die gelisteten Medien kontinuierlich durch Rückmeldungen aus der Community:
- Feedback nach Sitzungen: Eltern werden ermutigt, ihre Erfahrungen nach den Sitzungen mit HPH zu teilen.
- Qualitätssicherung: Erhält ein Medium wiederholt negatives Feedback bezüglich der Treffsicherheit oder des Verhaltens gegenüber den Trauernden, wird der Fall intern geprüft.
- Entzug des Provider-Status: HPH legt großen Wert auf die Integrität seiner Liste. Medien, die den hohen Standards dauerhaft nicht mehr entsprechen, verlieren ihren Status als Provider und werden aus dem Verzeichnis entfernt.
Keine Kosten für die Listung
Genau wie bei findacertifiedmedium.com (Mark Ireland) ist die Listung als Provider bei Helping Parents Heal für die Medien kostenlos. Es gibt keine „Einkaufsmöglichkeit“. Dies stellt sicher, dass die Auswahl ausschließlich auf Qualität und nicht auf finanziellen Interessen basiert.
Warum ist das für Eltern so wichtig?
Für trauernde Eltern kann eine Sitzung mit einem Medium ein tiefgreifendes heilendes Erlebnis sein – aber nur, wenn die Botschaften authentisch sind. Vage Aussagen oder „Cold Reading“ können den Heilungsprozess stören und zusätzliches Leid verursachen. Durch das HPH-Siegel wissen Eltern, dass das Medium bereits vielen anderen Eltern in ihrer Situation nachweislich geholfen hat.
Fazit
Helping Parents Heal bietet mit seinem Provider-Verzeichnis einen sicheren Hafen für Suchende. Die Kombination aus Gemeinschaft, ethischen Standards und strengen Tests macht HPH zu einer der vertrauenswürdigsten Ressourcen für evidenzbasierte Medialität weltweit.
Mehr erfahren:
• Helping Parents Heal Official Website: www.helpingparentsheal.org
• HPH Provider Mediums List: Provider List
